Thailand, Phuket: Warten auf Besuch, 13.03. - 20.03.2014, Teil 1
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Donnerstag, 13.März 2014: Nai Harn – Patong, sonnig, weniger Wind, 11 sm

Nein, ich kann nicht sagen, dass ich wirklich gut geschlafen habe! Und mein liebster Mann behauptet, er wisse von alldem Theater in der letzten Nacht nichts, er habe prima geschlafen! Grr...

Gegen 11h verlassen wir diese schöne Bucht und fahren ein kleines Stück bis nach Patong. Wir können fast den ganzen Weg segeln und kommen um 14h in der grossen Bucht vor Patong an. Es ist enorm schwierig, den Anlegesteg auf der linken Seite der Bucht auszumachen. Vor 14 Monaten waren wir ja auch schon hier in Patong, 16 Tage lang, wegen Zahnarztbesuchen, aber wir lagen immer auf der rechten Buchtseite. Wir finden den Steg und ankern in der Nähe. Das Wasser ist hier auf der linken Seite der Bucht viel sauberer als auf der anderen Seite. Wir haben heute segelnderweise ein Trinkglas minus gemacht. Es ist während einer sehr starken Windböe auf den Boden gefallen und zerbrochen.

Um 16h gehen wir mit „Aroha's“ Dinghy an Land, wo wir das Dinghy am Landesteg festbinden. Von hier laufen wir sehr weit bis zur JUNG CEYLON Shopping Mall und kaufen dort im Big C Supermarkt ein. Danach essen wir in der Stadt zu Abend. Wir bestellen pro Paar ein Menu, das 450 Bath (ca. 13.50 Sfr:) für 2 Personen kostet. Es gibt Frühlingsrollen, gemischtes Gemüse, Green Curry mit Chicken und Chicken mit Cashew Nuts, dazu für jede Person eine Portion Reis. Paul isst fast nichts, nur Gemüse. Ich kämpfe mit dem Rest. Alles ist sehr gut. Auf dem Rückweg laufen wir ein kurzes Stück durch die berühmt-berüchtigte (viele Bars) Bangla Road, in der es überlaut ist. Im Dinghy hat es den Benzintank überschlagen. Er liegt auf dem Rücken und Benzin ist ausgelaufen. Was ist da passiert? Wir können es uns nicht erklären. Bevor wir einsteigen können muss Eric das Dinghy vom Benzin und Dreck befreien, d.h. mehrmals mit Salzwasser spülen und ausschöpfen. Als wir endlich bei der MABUHAY ankommen, falle ich um ein Haar fast ins Wasser. Nein! Dabei habe ich doch beim Essen nur Wasser getrunken!!! Auf der MABUHAY trinken wir noch ein Bier. Aber vorher will Eric sich in unserer Küche noch die Hände waschen. Dabei tritt er sich einen Splitter von dem heute zerbrochenen Glas in den Fuss ein. Zum Glück nicht schlimm! Ob das wohl alles mit dem 13.3. zu tun hat ???

Freitag, 14.März 2014: Patong – Ao Chalong, Panwa Beach, sonnig, 18,2 sm

Weil „Aroha's“ im Wetterbericht gesehen haben, dass es am Samstag und Sonntag sehr viel Regen und Wind geben soll, wollen sie zurück nach Ao Chalong. Paul ist solidarisch und so kehren wir auch um und fahren mit ihnen zurück. Das war aber ein sehr kurzer Besuch in Patong!

Um 9h50 fahren wir los und können die ersten 80 Minuten prima segeln. Dann kommt der Wind wieder mal auf die Nase und mit Segeln ist es vorbei. Gegen 14 h sind wir in der Ao Chalong Bucht, am Panwa Beach. Den Sundowner gibt es auf der „Aroha“. Wir haben eine grosse Diskussion wegen dem (scheinbar) schon vor einer Woche spurlos verschwundenen Flugzeug der Malaysia-Airline. Abendessen gibt es beim “Russen“, im Restaurant „The Beach Bar“ am Strand. Das ist zwar keine Russe, aber die Speisekarte ist hauptsächlich und in sehr grosser Schrift auf Russisch. Ganz winzig klein darunter befindet sich die Übersetzung der Speisen auf Englisch. Monika nennt das Restaurant deshalb „den Russen“.

Ich bestelle heute mal was anderes als immer nur Thai Food, nämlich Chicken Satay (Spiesschen mit Hühnerfleisch) und Pommes Frites. Die Pommes sind total kalt und ich gebe sie zurück zum Wärmen. Jetzt sind sie zwar heiss, aber staubtrocken!

Auch hier an diesem schönen Strand werden immer wieder Brautpaare am und im Wasser in allen möglichen und unmöglichen Positionen fotografiert.

Samstag, 15. März 2014: Ao Chalong, Panwa Beach, leicht bis zunehmend bewölkt, Regen

Um 9h12 haben wir beide schon einen Termin beim Bordcoiffeur und danach wird eine Maschine Wäsche gewaschen. Ich hoffe, die Wäsche wird noch trocken, bevor der angesagte Regen kommt.

Der Regen ist für 16h vorausgesagt. Um 15h schüttet es wie aus Kübeln, aber nur etwa 10 Minuten und dann immer wieder kurz ein bisschen. Dies ist der erste Regen nach etwa 2½ Monaten. Ist gar nicht so schlecht, eine Frischwasserdusche für die MABUHAY. Paul hat gerade rechtzeitig die Seitenwände im Cockpit montiert, so dass wir im Trockenen draussen sitzen können. 17h30 ist der Sundowner bei uns angesagt. Wieso eigentlich „Sundowner“? Es regnet ja und es findet kein „Sonnenuntergang“ statt. Zum Essen fahren wir wieder in unserem Dinghy zum „Russen“. Ich esse wieder kein Thai Food. Heute wird es sehr spät, bis wir die Bierrunde auf der MABUHAY beenden.

Sonntag, 16. März 2014: Ao Chalong, Panwa Beach, bewölkt, gegen Abend sonnig

Das schlechte Wetter, das für gestern und heute angesagt war, ist gar nicht soooo schlecht! Der Morgen ist zwar sehr bewölkt, aber am Nachmittag lösen sich die Wolken wieder auf und es ist sonnig. Aber es ist sehr schwül. Ohne etwas zu tun läuft der Schweiss. Die starken Winde, die angesagt wurden finden auch nicht statt. So viel zu Wetterprognosen! Und weil für heute Abend auch Regen angesagt ist, beschliessen wir, heute nicht im Restaurant an der Beach zu Abend zu essen. Ausserdem haben „Aroha's“ und wir irgendwie genug vom ewigen Thaiessen! Und sogar den „Sundowner“ lassen wir ausfallen und bleiben an Bord unserer Schiffe !!!

Bei uns gibt es heute südafrikanische Bratwürste aus Malaysia mit viel Zwiebeln, Knoblauch und Sauce, dazu Kartoffeln.

Dazu geniessen wir bei einem Glas Rotwein die schöne Western-Country-Musik vom 1. Beach-Restaurant die bis zu uns herüberschallt. Ist richtig schön und gemütlich.

Montag, 17. März 2014: Ao Chalong, Panwa Beach, bewölkt, sonnig, leicht bewölkt

In der Nacht war es sehr schwül, wir haben seit langem nicht mehr so geschwitzt.

Heute Morgen sind „Aroha's“ mit einem Roller nach Phuket Town gefahren, um dort irgendwelche Zoll- oder Ausklarierungspapiere für den Transport in die Türkei abzugeben. Ihr Schiff soll, nach neuester Meldung von der Firma „Seven Stars“, am 27. März aufgeladen werden, wenn das so bleibt.

Wir bleiben an Bord. Ich schlage mich mit dem Internet herum, das heute partout nicht nach meinem Gusto funktionieren will. Aber sonst geht es uns gut!

Abends werden wir von den „Aroha's“ zum Apéro und kaltem Abendessen auf ihr Schiff eingeladen. Es wird wieder heftig und zäh diskutiert zwischen dem Computerfachmann Eric und Paul dem Mechaniker. Heute geht es um:  Abdrift!

Dienstag, 18. März 2014: Ao Chalong, Panwa Beach – Ao Chalong, sonnig

Nach dem Mittagessen werden unsere zwei Schiffe rüber vor den Ort Ao Chalong verlegt. Das Wetter hat sich wieder in sehr sonniges Wetter verwandelt, aber es ist sehr schwül geworden. Wir, die zwei MABUHAYaner, ankern wie die Anfänger. Es braucht drei (3) Anläufe, bis die MABUHAY endlich da liegt, wo der Skipper sie haben will!

Am späteren Nachmittag gehen wir mit Monika und Eric in den Ort Ao Chalong. Wir zeigen den beiden „Aroha's“ den Nightmarket. Leider hat es heute keinen Stand mit gerösteten Heuschrecken, Maden, Kakerlaken und Co. Ehrlich, heute hätte ich ein paar davon gekauft und probiert. Nun freuen wir uns aber alle vier auf das Abendessen im „Anchor Inn“. Und auch dieses Mal werden wir nicht enttäuscht, es ist fein! Nach dem Essen gibt 

es wieder eine grosse Diskussion. Heute heisst das Thema: die EU und der EURO. Auf der MABUHAY wird dann noch ein „Absacker“ (oder zwei?) eingenommen und jetzt entbrennt wieder mal eine hitzige Debatte über das verschwundene Malaysia-Flugzeug. Oh Schreck, jeder weiss alles besser, alle sprechen durcheinander und keiner hört zu....!

Mittwoch, 19. März 2014: Ao Chalong, sonnig, sehr heiss und schwül

Eric kommt schon um 9h auf die MABUHAY, um auf meinem Laptop einen anderen (DTAC) Internetprovider einzurichten. Das geht ganz schnell, meint er. Nach 1½ Stunden sind wir immer noch dran. Irgendwie klappt es einfach nicht, online zu bezahlen.

Aber wir lassen das jetzt sein und gehen zu Viert in die Stadt, zu Villa Market, einkaufen. Heute ist es Monika, die keinen ungeduldigen Mann beim Einkaufen erträgt und ihn Kaffee trinken schickt. Ich kaufe nur das „Nötigste“ ein und bin so schnell, dass sogar Paul geduldig bleibt und wir anschliessend zu Dritt Kaffee trinken gehen können. Eric und ich kaufen für mich Guthaben fürs Internet, was später auch gut zum online bezahlen klappt.

Paul und ich sehen ein dunkelblaues Schiff heranfahren und fragen uns, ob das wohl Jens von der MOANA sei. Jawohl er ist es. Er hört am Funk, wie Eric uns ruft und meldet sich umgehend bei uns. Paul und Eric fahren mit einem Dinghy an Land um Benzin und Diesel in Kanistern zu holen. Es dauert ziemlich lange, bis sie wieder zurückkommen.....

Um 17h30 treffen wir uns schon wieder an der Pier, um im „Anchor Inn“ zu Abend zu essen. Diesmal ist auch Jens, der Ex-Lufthansa-Pilot dabei. Das Essen ist prima wie immer und die Serviertochter die uns bedient (diesmal eine echte sie) unfreundlich wie immer!

Heute finden keine heftigen Streitgespräche statt, bis die Fetzen fliegen....

Nach dem essen wollen Monika und ich im im kleinen Tesco Supermarkt gleich um die Ecke Eier kaufen. Die Männer wollen Bier kaufen. Und zwar möchten sie je einen Karton mit 24 kleinen Dosen Chang Bier haben. Wir fragen eine Verkäuferin, ob sie solche Kartons haben. „No have!“ ist die Antwort. Wir lassen nicht locker und fragen mehrmals nach. Aber die Antwort lautet immer: „No have!“ Also räumen Eric und Paul die gekühlten Einzeldosen aus dem Kühlschrank in ihre Einkaufskörbe aus. Als der Kühlschrank leer ist, meldet Paul dies an die Verkäuferin. Sie geht in einen Hinterraum des Ladens und kommt mit einem Karton mit 24 kleinen Dosen Chang Bier heraus. Diese räumt sie nun in den Kühlschrank ein, wo sie wieder heruntergekühlt werden müssen.

Tsss...,Thai-Logik!!!

Donnerstag, 20.März 2014: Ao Chalong – Panwa Beach, sonnig bis leicht bewölkt, sehr heiss

Die „Aroha“ und die MABUHAY werden wieder an den Panwa Beach im Osten von Ao Chalong verlegt. Weil die Ebbe heute genau auf die Abendessenszeit fällt, essen wir heute am Strand beim „Russen“ zu Mittag (anstatt am Abend). Den sehr heissen Nachmittag verbringen wir lesend, dösend, faulenzend, badend. Um 17h30 ist es Zeit für den Apéro bei uns auf der MABUHAY. Dies ist der Abschiedstrunk für Monika und Eric. Sie wollen morgen um die Ecke fahren, um rechtzeitig an Ort und Stelle zu sein, wenn ihr Huckepack-Schiff für den Transport in die Türkei nächste Woche, am 27.März, eintrifft.

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