Dienstag, 25.November 2014: Beni - Tatopani
In unserem „Hotel Yak“ in Beni ist jetzt eine Gruppe Biker angekommen, alle aus Deutschland, die mit ihren Bikes schon 14 Tage unterwegs sind und sogar bis auf 4000m Höhe gestrampelt sind. Abendesen in einer winzigen Kneipe die mit „RESTURANT“ angeschrieben ist. Paul möchte Nudelsuppe. Ich schliesse mich wegen der Einfachheit an. Der Mann schickt seine Frau in das Lädchen nebenan und sie kommt mit 2 Päckchen Fertignudelsuppe zurück. Die Suppe ist nicht schlecht, aber viel zu wenig. Nun gelüstet es Paul nach Schweinefleisch. So ein richtig schönes Kotelett möchte er haben. Also laufen wir ein ganzes Stück durch die Stadt, zu dem Restauräntchen, wo wir gestern für 1.60 Sfr. 2 mal Chow Mein und 2 mal Tee konsumiert haben. Der Wirt hat auch eine „Metzgerei“. Wir bestellen „Schweinefleisch“ und der zeigt uns eine total fettige Schweineseite. Wir schütteln die Köpfe und sagen .“no!“ wir wollen Fleisch und nicht Fett! Jetzt holt der „Metzger“ einen ganzen Schinken aus der Kühle, hackt ihn auf seinem Hackklotz mitten durch und nochmals quer durch. Wir zeigen ihm, welches Fleisch wir haben wollen und er schneidet es mit seiner Machete heraus. Nun macht er daraus kleine Würfelchen, die werden gebraten und uns schön mit Karotten-und Gurkenscheiben serviert. Wir essen zusammen mit Zahnstochern aus der Platte und es ist sehr gut, aber auch ziemlich teuer: 5 Sfr. für uns beide.
Mittwoch, 26.November 2014: Beni – Pokhara
Wir frühstücken im „Hotel Yak“. Paul hat sein Müsli mit Milch schon längst fertig gegessen, und ich warte immer noch auf meine 2 Toatscheiben ,,Hash Brown Potatos" (Bratkartoffeln), Omelette Butter und Konfi. Nach einer halben Stunde warten, reklamiere ich. Nach nochmals etwa15 Minuten bekomme auch ich endlich mein Essen. Ich muss es buchstäblich hinunterschlingen, damit wir den Bus um 9h20 noch erwischen. Mit dem öffentlichen Sardinenbus fahren wir für diesmal 2.20 Sfr. die 90 km wieder zurück nach Pokhara. Hier treffen wir gegen 12h30 ein. Im Gepäckraum war die ganze Zeit eine Ziege
eingesperrt. Zusammen mit unserem Rucksack. Dieser ist jetzt total verpinkelt und sieht einfach nur schrecklich aus. Zum Glück ist er wasserdicht (Schweizer Militärrucksack). Und Paul wäscht ihn sofort nach dem Aussteigen auf dem Trottoir, mit dem Liter Mineralwasser, den wir dabeihaben, ab. Später, wieder im „Hotel Galay Inn“ steht er mitsamt dem Rucksack unter die Dusche!!! Den Nachmittag verbringen wir ziemlich faul. Wir bringen Pauls Hose zu einem Schneider um die Nähte nach zu nähen, die sich aufgelöst haben. Das macht er für 200 Rupien, aber wir geben ihm 250 Rupien (2.50 Sfr.) weil er sich so bemüht hat. Später sitzten wir wieder lange am Fewa-See und beobachten die Leute, was sehr interessant ist.
Donnerstag, 27.November 2014: Pokhara
Frühstück im „Rising Café“ um die Ecke. Die beiden Besitzer begrüssen uns jedesmal freudestrahlend, wenn wir zu ihnen in ihr kleines Lokal kommen. Paul isst „Musely“ und ich das „simple Breakfast“ siehe gestern. Danach sitzen wir im Garten unseres Hotels und lesen. Zum Mittagessen sind wir auf einer Terrasse am See. Ich bestelle einen Salat und Paul ein Gemüsesüppchen. Paul hat seine Suppe längst aufgegessen. Ich warte immer noch auf meinen Salat.
Nach genau einer Stunde stehen wir auf, bezahlen die Suppe und die Getränke und verlassen das Lokal. Man sagt „sorry!“ das ist alles. Unten auf der Strasse kaufen wir an einer Fressbude ein paar „Samosas“ (Teigtaschen gefüllt mit Gemüse) und verdrücken sie genüsslich unten am See auf einer Bank. Ein 63-jähriger Tibeter erzählt uns seine Erlebnisse von 1959. Er hat als kleiner Bub gesehen, wie sein Vater und sein Bruder von den Chinesen erschossen wurden. Die Tibeter die 1959 nach Nepal geflohen sind, haben heute noch den Flüchtlings-Status. Sie und ihre Kinder haben keine Pässe.
Seit 2 Wochen schwärmt Paul davon eine Enfield 350 (Motorrad) zu mieten. Als wir beim Vermieter stehen, will er nun aber doch nicht. Er sagt, meinetwegen, wegen meines verletzten Knies. Aber ich glaube eher, die schlechten Strassen und der katastrophale Verkehr schrecken ihn ab....
Weil heute unser letzter Tag in Pokhara ist, wollen wir fein essen gehen. Wir schauen uns im wunderschönen Garten des Restaurant „Boomerang“ die 2-stündige Folklore Show mit Musik, Tanz und Gesang an. Ich esse Huhn, Pommes und Gemüse in einer heissen Pfanne. Paul bekommt 2 Stück Lamm, Pommes und Gemüse. Ein Stück Lamm kann er essen, das zweite ist ein zähes Stück Gummi! Er gibt es zurück und verlangt dafür ein Stück Huhn. Wir staunen nicht schlecht, als er ein komplett neues Menü mit Huhn, Pommes und Gemüse erhält, wie meines in einer heissen Pfanne serviert. Auf der Rechnung sind nur 2 Menüs.
Auf dem Rückweg ins Hotel kauft Paul ein Fuder gut duftende Biscuits ein. Nachts um 1h20 (ich könnte mal so richtig gut schlafen) weckt Paul mich auf und sagt: “wir haben eine Ratte im Zimmer!“ Er leuchtet alles mit der Taschenlampe ab, findet aber nichts. Er hängt den Plastiksack mit seinen Biscuits sicherheitshalber an einen Haken hoch an der Wand. Um 2h15 schon wieder Alarm! Und diesmal sieht Paul den Störenfried. Es ist eine Maus! Gott sei Dank nur eine Maus und keine Ratte. Sie verzieht sich unters Bett und wir können weiterschlafen....
Freitag, 28.November 2014: Pokhara – Badia Nationalpark
Wir frühstücken im „Rising Café“ und trauen unseren Augen nicht. Wer sitzt schon da beim Zmorge, he? Thomas aus Biel, den wir am Flugplatz von Kathmandu kennenlernten. Wir freuen uns alle drei, essen gemeinsam das Frühstück und haben sehr viel zu erzählen. Er fährt heute in den „Chitwan Nationalpark“ und wir in den „Bardia Nationalpark“. Draussen läuft unterdessen eine Hochzeitsgesellschaft mit sehr viel Radau (Musik?) vorbei.
Um 12h50 werden wir per Taxi zum Busbahhof gebracht. Wir erschrecken, als wir den alten (aus der Steinzeit) Klepperbus sehen, in dem wir jetzt 15 Stunden sitzen sollen. Wir sind die zwei einzigen „Weissnasen“. Unterwegs wird ständig angehalten um Leute ein- oder aussteigen zu lassen. Immer wieder wird der Bus von der Polizei kontrolliert. Im Bus ist es eiskalt. Nicht von der Klimaanlage, die gibt es hier nicht. Es sind die Fenster, die sich ständig immer wieder selber aufrütteln. Total eisgefroren werden wir morgens um 4h50 aus dem Bus auf die Strasse gestellt. Es hat einen traumhaft schönen Sternenhimmel und ist sehr kalt. Wir werden von zwei Männern mit einem Jeep erwartet. Ein Einheimischer der mit uns mitfahren will, setzt sich mit seinem Gepäck auf das Jeepdach. Jetzt fahren wir los, nochmals 40 Minuten über Stock und Stein, einmal durchqueren wir sogar einen Fluss.
Samstag, 29.November 2014: Bardia Nationalpark
Um 5h30 sind wir endlich an unserem Ziel, im „Bardia Adventure Resort“, nach 16 Stunden Fahrt und etwa 600 km, und trinken dankbar lebensrettenden heissen Tee. Um 6h liegen wir schlotternd in unseren Betten, in einem sehr basalen Adobe-Häuschen (gemacht aus Schilf oder Stroh, mit Lehm). Gegen 10h sind wir wieder wach und bekommen im schönen Garten an der Sonne Frühstück. Ah, ist die Wärme herrlich!!! Wir tauen wieder auf. Wir sind nun „frei“ bis 13h, bis es Mittagessen gibt, auch das draussen im Garten. Es ist ein herrlich schöner Sonnentag. Wir bekommen ein anderes, sehr schönes Zimmer zugeteilt. Um 14h geht es los per Jeep. Wir Schauen uns ein kleines Tharu (Volksgruppe)-Museum an. Danach die Krokodilaufzuchtstation mit zwei Sorten Krokodilen, und später besuchen wir eine eingesperrte etwa 15 -jährige Nashornwaise. Der Nashornjunge kam immer wieder ins Dorf um Reisfelder zu vernichten und hat sogar einen Menschen umgebracht. Deshalb wurde er in einem Gehege eingesperrt und ist aus der Nähe zu bewundern. Als wir zum Jeep zurück kommen, sitzen Affen auf, um und im Auto. Ein sehr frecher Kerl sitzt am Steuer. Nach der Besichtigung eines Hindutempels, kehren wir ins Resort zurück, wo es im Garten Tee gibt.
Der Bardiya-Nationalpark ist ein Nationalpark im Südwesten Nepals, der 1988 unter dem Namen Royal Bardia National Park gegründet wurde.
Der 968 km² grosse Nationalpark liegt östlich des Flusses Karnali auf einer Höhe zwischen 152m in Nepals Terai-Region und 1441m.
Der Nationalpark beherbergt Populationen seltener Wildtiere wie Bengaltiger, Barasingha-Hirsche, Asiatische Elefanten, Hirschziegenantilopen, Ganges-Gaviale, Sumpfkrokodile und Gangesdelfine. Zusätzlich kommen Panzernashörner im Gebiet vor, die aus dem Chitwan-Nationalpark umgesiedelt wurden. Ihre Zahl betrug im Jahr 2007 etwa 35 Tiere. Durch Wilderei ist der Bestand rückläufig. Im März 2008 wurden nur noch 22 Tiere gezählt. Im Gegensatz dazu steigt die Zahl der Elefanten. Ihre Zahl betrug im Jahr 2002 etwa 60 Tiere. Weitere Grosstierarten sind Leopard, Wildschwein, Muntjak, Schweinshirsch, Axishirsch und Nilgauantilope. Zu den seltenen Vogelarten des Parks zählen Saruskranich, Flaggentrappe und Barttrappe. Insgesamt kommen im Nationalpark über 30 Säugetier- und über 230 Vogelarten vor. Dazu kommen verschiedene Arten von Schlangen, Echsen und Fischen.
Sonntag, 30.November 2014: Bardia Nationalpark
Bis um 3h morgens wird vor unserem Bungalow laut auf Nepali gequatscht. Paul steht 2 mal auf, um hinaus zu rufen, dass wir gerne schlafen möchten. Aber das interessiert niemanden. 6h15 Tagwache, 6h30 Frühstück. Von 7h bis 12h50 sind wir auf Jeepsafari. Wir sitzen 2 mal eine Stunde an verschiedenen Orten im Wald, am Fluss, mucksmäuschenstill, und warten auf Tiger. Wir haben Tigerfussspuren und eine Tigerhinterlassenschaft gesehen, aber keinen einzigen müden Tiger. Die sind schlauer als wir. Aber dafür Hunderte von gepunkteten Hirschen, einer davon ein kapitaler Bock. Und
ausserdem einen Hornbill, das ist der Vogel mit dem riesigen Schnabel. Aber kein Nashorn oder wilde Elefanten. Mittagessen gibt es wieder im Garten. Es ist herrlich sonnig, 28° warm, nachts 13°. Wir sind hier auf 152 m Höhe.
Um 15h wird per Jeep zuerst ein Busticket für uns, für morgen nach Kathmandu, besorgt. Dann geht es weiter zur Elefantenaufzuchtstätte. Hier leben einige Elefantendamen (angekettet), die nachts von freien Elefantenbullen besucht werden.... Eigentlich traurig!
Nach der Rückkehr in die Lodge gibt es Tee im Garten und später Abendessen im „Speisesaal“. Hier hat es immer wieder Stromausfälle. Eine Maus rennt mehrmals neben unserem Tisch an der Wand entlang.
Montag, 1.Dezember 2014: Bardia - Kathmandu
Wir haben beide prima geschlafen. Tagwache 6h15, nach einem Glas Orangensaft geht es um 6h30 ab zum Birdwatching. Zu Fuss laufen wir ein wenig herum. Eigentlich hat es sich nicht gelohnt so früh aufzustehen, aber der Guide bemüht sich sehr, uns ein paar Vögel zu zeigen. Viel interessanter war, zu sehen, wie die Dorfbewohner schon so früh draussen vor den Häusern an ihren Feuerchen sitzen. Um 8h essen wir im Resort Frühstück. Danach dürfen wir bis um 15h30 faultun, unsere Rucksäcke packen, Mittag essen. Per Jeep wieder zum Busbahnhof und um 16h30 fährt unser Bus nach Kathmandu los. Paul nennt den Bus „Hühnerbus“, weil er an jedem Hühnerstall anhält, um Leute ein-oder aussteigen zu lassen. Oh Mann, ist das mühsam. Es dauert unendlich, bis wir wirklich unterwegs sind. Und dann gibt es ständig wieder einen Pipistopp, irgendwo am Strassenrand. Die meisten Männer stürmen raus, kommen wieder rein und weiter gehts.
Unterwegs gibt es auch immer wieder Polizei- oder Militärkontrollen. Ein Soldat kommt in den Bus und leuchtet mit der Taschenlampe herum. Eine Frau muss ihre Tasche zeigen und der Soldat verlässt uns wieder. In unserem Fahrzeug sind viel mehr Leute als Sitze. Ein Mann sitzt die ganze Zeit auf einem Reissack im Gang. Vorne in der Fahrerkabine drängen sich 11 (!!!) Erwachsene, ein kleines Kind und der Fahrer!
Um 22h gibt es einen Essstopp. Jetzt können auch Frauen aufs Klo. Aber das stinkt schon von weitem so scheusslich, dass ich mich lieber im Dunkeln hinter eine Mauer verdrücke. Um 23h geht es endlich weiter. Diesmal ohne diese laute, nervtötende „Musik“ die seit Stunden in unseren Ohren dröhnt.
Dienstag, 2. Dezember 2014: Kathmandu
Endlich, nach 17 Stunden in diesem Bus erreichen wir um 9h30 Kathmandu, nach ca. 650 km. Sofort werden wir von Taxifahrern und Hotelbesitzern in Beschlag genommen. Jeder will uns für sich haben. Wir entscheiden uns für das „Hotel Red Panda“. Wir haben hier ein sehr schönes Zimmer im 2.Stock, mit WC/Dusche für 8.00 Sfr. / 2Pers./ Nacht, ohne Frühstück. Beim Aussteigen aus dem Bus ist unsere neue, rote Reisetasche so dreckig, dass Paul sie nicht mehr erkennt. Auch sein Militärrucksack sieht himmeltraurig aus und er darf wieder einmal mitsamt zwei Gepäckstücken duschen.
Wir erkunden nochmals die Altstadt von Kathmandu und sind selber erstaunt, dass wir den Rückweg zu unserem Hotel wieder finden. Abendessen im Hotel. Es stinkt der Wirtin richtig, dass wir etwas zu essen bestellen. So nach dem Motto: “Achtung, Kunde droht mit Auftrag!“
Mittwoch, 3. Dezember 2014: Kathmandu
Wir haben beide seit langem wieder mal echt gut geschlafen. Nach dem Frühstück im Hotel (der Wirtin stinkt es immer noch), machen wir uns zu Fuss auf den Weg, um das NAG zu suchen. Das ist eine Schule in Kathmandu, die von einer Schweizerin gegründet wurde, um Strassenkindern den Schulbesuch zu ermöglichen. http://www.nagnepal.org/wordpress/nag/ Wir laufen kreuz und quer durch die Stadt, ohne die Schule zu finden. Wenn wir jemanden fragen, bekommen wir immer wieder eine andere Richtung gezeigt.
Wir geben auf und kehren zum „Red Panda“ zurück, um uns kurz auszuruhen und die Rucksäcke zu packen. Wir mussten übrigens für das Zimmer noch den halben Preis (4 Sfr.) bezahlen, um es bis um 17h behalten zu können. Jetzt nehmen wir ein Taxi, das sich mit uns durch den fürchterlichen, dichten Verkehr kämpft, der übrigens den ganzen Tag herrscht. Unser Flug nach Kuala Lumpur geht erst um 21h und so haben wir noch sehr viel Zeit um unsere letzten Nepali Rupien im Flugplatz Restaurant zu verprassen. Irgendwie schaffen wir es, als fast Letzte ins Flugzeug zu steigen. Hunderte schwarze Augen (meist von jungen Nepali Männern) beobachten, wie wir unsere Sitzplätze auf der hintersten Reihe (Reihe 51) im Flugzeug einnehmen.
Als „Märchenland“, „geheimnisvolles Königreich“, „Land der Götter“, „Land des Yeti“ wird Nepal in unserem Reiseführer bezeichnet. Mit diesen werbeträchtigen Slogans können die Nepalesen gut leben, denn sie sind stolz auf ihr Land und lieben es über alles, obwohl es als einer der ärmsten Staaten der Welt an seinen Problemen fast erstickt. Es ist ein Land, wo das Leben noch meistens vor dem Haus und nicht isoliert in den Häusern stattfindet. Einsamkeit ist für Nepalesen unvorstellbar. Gemeinschaftsleben und Grossfamilien sind die Norm.
Für uns ist Nepal kein Märchenland. Wenn man ein Trekking machen kann, also sprich gut zu Fuss, ist es bestimmt traumhaft schön. Da wir das aber nicht machen konnten wegen meinem (MT) verletzten Knie, haben wir die wunderschönen Berge des Hymalaya eigentlich NICHT gesehen. Und wenn welche da waren, waren Nebel oder Wolken davor. Kathmandu ist eine schreckliche Stadt, Staub, Dreck, Abgase, aber trotzdem interessant, mit den vielen Altstadtgassen und tausenden von Lädchen.
Und auch die 2 National Parks haben uns sehr gut gefallen.
Auf jeden Fall ist unser Fazit: da musst Du mit gesunden Knochen hin und unser Lieblingsland ist Nepal nicht geworden. Aber sehenswert war es trotzdem. Nepal ist "speziell"!
Wir hatten in den 22 Tagen die wir dort waren, keinen einzigen Tropfen Regen.
Donnerstag, 4. Dezember 2014: Kuala Lumpur – Langkawi
Um 03h30, 30 Minuten zu früh, landen wir in Kuala Lumpur, Malaysia. Ich habe dabei fürchterliche Ohrenschmerzen! Jetzt müssen wir hier 4 Stunden warten, bis um 7h30 endlich unser Air Asia Flugzeug nach Langkawi startet. Die 60 Minuten Flugzeit sind sehr schnell herum. Am Flugplatz in Langkawi versuchen wir an 3 verschiedenen ATM-Geld-Maschinen malayisches Geld zu bekommen. Beim der 3. klappt es. Nun buchen wir bei Air Asia am Schalter sofort wieder einen Flug für morgen, nach Penang. Ich will (oder muss) ins Spital nach Penang, wegen meines Knies. Nun muss endlich richtig abgeklärt werden, was für einen Schaden ich habe. Um 10h30 sind wir auf der Insel Rebak, auf unserer MABUHAY. Wir waschen 2 Maschinen Wäsche in den Marina-Waschmaschinen und werkeln am Schiff herum. Paul geht zu Noel, in seinen Marina Zubehör Laden, um die neue Verzinkung der Ankerkette zu bezahlen. In diesem Laden sitzt in einem Käfig ein Vogel, der begrüsst jeden der rein kommt mit: “hello, how are you?“ Das ist sehr überraschend, weil man zuerst gar nicht weiss, woher die Stimme kommt.
Am Nachmittag helfe ich Paul die schwere 80m Ankerkette, die er fein säuberlich in 5m-Abschnitten markiert hat, in den Ankerkasten hoch zu hieven. Es ist megaheiss, etwa 33° und das ist Schwerstarbeit! Danach versuche ich über eine Stunde lang verzweifelt und genervt, eine e-mail wegen meines Knies an unsere Krankenkasse zu senden. Es geht nicht, blödes Mistding! Nein, nicht das Knie, sondern die Internetverbindung der Marina. Sie funktioniert eher unbefriedigend. Ich bringe es einfach nicht fertig, das e-mail wegzuspedieren.
Abendessen gibt es im „Harddock Café“ der Marina. Hier treffen wir auf den Schweizer Alfred aus Guggisberg und seinen Bootsnachbarn Allen aus Vancouver Island (Kanada). Wir setzen uns zu ihnen an den Tisch und essen zusammen. Dabei geht es auf Schweizerdeutsch und Englisch sehr lustig zu. Es blitzt, donnert und regnet.




















































