Madagaskar: 1.Woche, Antananarivo, 31.07. - 01.08. 2016
1 View

Sonntag, 31. Juli 2016: Mauritius, Port Louis – Madagaskar, Antananarivo

Zu Fuss laufen wir mit unserem Gepäck zum Busbahnhof. Mit dem Bus Nr. 198 fahren wir in 1½ Stunden für 68 Rupien direkt zum Flugplatz im Süden von Mauritius. Das Taxi würde 1200 Rupien kosten, aber wir haben genügend Zeit um mit dem Bus zu fahren. Im sehr schönen Flughafengebäude essen wir unser restliches Brot und dazu ein Stück Parmesankäse aus dem Kühlschrank. Weil beides ziemlich trocken ist, MÜSSEN wir danach noch einen Kaffee trinken und dazu ein Stück Kuchen essen. Um 16h10 ist es soweit, wir heben mit der Air Madagaskar ab. Nach ca. 40 Minuten Flug landen wir schon wieder und zwar in La Réunion (Frankreich) für einen Zwischenstopp von etwa 45 Minuten. Während des Fluges müssen wir unsere Uhren um eine Stunde zurückstellen. Ungefähr 1½ Stunden später sind wir, sehr pünktlich um 18h10, in der Hauptstadt von Madagaskar, in Antananarivo. Die Stadt wird von den Madagassen liebevoll „Tana“ genannt. Hier läuft zu unserer grossen Überraschung alles sehr speditiv ab. Bis wir die Visa in den Pässen haben (27 € / Person für 30 Tage), ist das Gepäck auch schon da. Wir holen Geld am Geldautomaten (500'000 Ariary, tönt nach sehr viel, sind aber „nur“ 165 SFr.). Wir kommen uns sehr „reich“ vor! Per Taxi (und schon sind 50'000 Ariary weg!) geht es jetzt zum Hotel „Le Relais Normand“ mitten in der Stadt. Das Zimmer in diesem Hotel hatte ich im voraus per Internet reservieren lassen. Die Fahrt in die Stadt dauert genau eine Stunde für 17 km. Es ist stockdunkel. Nach dem Zimmerbezug gehen wir nochmals raus, um die Ecke, um etwas zu trinken und erleben unseren ersten Kulturschock in Madagaskar! Auf dem Trottoir liegen Menschen und betteln oder schlafen. Viele rundum schmutzige Kinder in total zerschlissenen Kleidern und eine junge Mutter mit einem Säugling an der Brust. Es ist kalt! Tana liegt auf ein paar Hügeln und liegt durchschnittlich auf 1435 m Höhe. Vor dem Hotel Central, wo wir eine Cola trinken, stehen zwei Wachen mit Maschinengewehren…. Wir verziehen uns bald in unser Zimmer und können das Bild dieser Armut nicht aus unseren Köpfen vertreiben. Jetzt glauben wir, dass Madagaskar zu einem der ärmsten Ländern der Welt gehört.

Antananarivo (abgekürzt Tana, früher auch Tananarive) ist die Hauptstadt und mit geschätzten 3 Millionen Einwohnern auch die mit Abstand grösste Stadt Madagaskars. Der Verwaltungssitz der Provinz Antananarivo liegt im zentralen Bergland der Insel. Antananarivo ist sowohl geographischer und administrativer als auch industrieller Mittelpunkt Madagaskars.

Antananarivo wurde etwa 1625 gegründet. Der Name bedeutet Die Stadt der Tausend (Soldaten).

Madagaskar

 

Zahlen sagen manchmal mehr als tausend Worte. Vergleichen Sie das Reiseland mit der Schweiz und staunen Sie über Unterschiede und Gleichheiten.

 

Madagaskar

Schweiz

Gesamtfläche in qkm

587'041

41'277

Einwohnerzahl

23.812.681 (geschätzt)

8'327'126 (Anfang 2016)

Einwohnerzahl pro qkm

40,56

201

Durchschnittliche Lebenserwartung Männer/Frauen

62.0 / 66.1 (2012)

80.22 / 84.92

Stromverbrauch in kWh

1'126'000'000

58'970'000'000

Analphabetenrate in %

35.5

Keine Angaben

Ärzte pro 1000 Einwohner

0,29

3.94

BIP in Dollar pro Kopf

1'500

43'370

Internetnutzer in %

2.2

86.7

Anteil Frauen im Parlament in %

20.5

30.5

Anteil der Bevölkerung mit Zugang zu sauberem Trinkwasser in %

49.6

100

 

Madagaskar ist die viertgrösste Insel der Welt. Sie ist 1600 km lang und zwischen 450 und 580 km breit. Die Küstenlinie ist 4828 km lang. Madagaskar wurde vor 150 Millionen Jahren von Afrika und vor 90 Millionen Jahren von Indien getrennt Das zentrale Madagaskar ist eine Hochebene mit durchschnittlichen Höhen von 1100 Metern. Es fällt nach Osten schroff und steil ab, während der Anstieg im Westen sanfter ausfällt. Das Plateau gipfelt im Maromokotro, dem mit 2876 Meter höchsten Berg der Insel.

Die ehemalige französische Kolonie weist die typischen Wirtschaftscharakteristiken eines Entwicklungslandes auf.

 

Klima: Madagaskar liegt im tropischen Klima des Südäquatorialstromes. Die Niederschläge nehmen von Ost nach Südwest kontinuierlich ab. So fallen an der Westküste teilweise nur 500 Millimeter pro Jahr, während es an der Ostküste regional bis zu 4.000 Millimeter sein können. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 25 °C, wobei die Temperaturen an den Küsten höher liegen und im Landesinneren Hochland bis unter den Gefrierpunkt sinken können. Sommer und Winter entsprechen der tropischen Regen- und Trockenzeit. Fast jährlich suchen Zyklone die Insel heim.

 

Ökologie: Auf Madagaskar kommen oft Tier- und Pflanzenarten vor, die nirgendwo sonst auf der Erde zu finden sind. Von den etwa 12.000 Arten von Blütenpflanzen und den 109 Säugetierarten sind jeweils 80 Prozent, von den 250 Vogelarten rund die Hälfte, von den 260 Reptilienarten 95 Prozent und von den 150 Froscharten alle endemisch. Diese einzigartige Pflanzen- und Tierwelt ist auf Madagaskar besonders bedroht. Das Verschwinden vieler Tierarten resultiert seit der Besiedlung der Insel aus dem Wachstum der Bevölkerung, aus der Jagd, zunehmender Rinderhaltung, Abbau von Tropenhölzern sowie insbesondere der Lebensraumzerstörung durch Brandrodung. Drei Fünftel der Tropischen Regenwälder wurden auf diese Weise bereits fast 90 Prozent der Insel in Savannen bzw. Sekundärwälder verwandelt. Ursprünglich war Madagaskar zu 90 Prozent bewaldet. Von den 53 Millionen Hektar Wald sind heute nur noch etwa zehn Prozent erhalten.

Von den ursprünglichen Regenwäldern sind nur noch vier Prozent erhalten.

Wiederaufforstungsversuche waren bislang weitgehend erfolglos, eine natürliche Rekultivierung der Brachflächen durch den Wald findet so gut wie nicht statt. Trotz gesetzlicher Verbote werden jährlich etwa 50 Prozent der Savannen von Viehhirten abgebrannt, wodurch eine extrem verarmte sekundäre Savanne mit resistenten, aber nährstoffarmen Gräsern entsteht.

 

Fauna: Bedingt durch seine lange geographische Isolation beherbergt Madagaskar eine einzigartige Fauna mit einem sehr hohen Anteil endemischer Arten. Die Raubtiere sind auf Madagaskar nur durch die Fossa, die Fanaloka und den Falanuk vertreten. Ausserdem fehlen auf der Insel Affen und Giftschlangen. Tiergruppen wie die Lemuren kommen dagegen nur hier vor.

Eine weitere fast ausschliesslich auf Madagaskar lebende Tiergruppe sind die Tenreks.

 

Besiedelung: Obwohl vor der Küste Ostafrikas gelegen, ist Madagaskar eines der letzten durch den Menschen besiedelten Gebiete der Erde. Die Herkunft der ersten Bewohner ist ungeklärt, wobei aufgrund linguistischer und genetischer Erkenntnisse davon ausgegangen wird, dass Madagaskar von Ostafrika, Süd- und Südostasien und dem Nahen Osten aus besiedelt worden ist.

 

Geschichte: Madagaskar war zunächst nur dünn besiedelt. Erst mit zunehmender Bevölkerung bildeten sich Königreiche heraus.

Am 10. August 1500 sichtete der portugiesische Seefahrer Diego Dias als erster Europäer Madagaskar. Nachdem die wichtigsten europäischen Handelsgesellschaften Handelsbasen auf den Routen im indischen Ozean eingerichtet hatten, spielte Madagaskar nur eine untergeordnete Rolle im Handelsverkehr. Von 1641 nutzten die Niederlande und später auch unter britischer oder amerikanischer Oberhoheit fahrende Händler die Insel, um Sklaven für ihre Kolonie Mauritius zu verschleppen, dabei kamen jenen häufige ethnische Konflikte unter der indigenen Bevölkerung zugute. Die vorgelagerte Insel Sainte Marie diente dabei als Handelsumschlagsplatz. Ein erster französischer Kolonialisierungsversuch (1643–1672) scheiterte zunächst. Daneben nutzten Piraten im 17. und 18. Jahrhundert Madagaskar als Basis.

1883 versuchten die Franzosen erneut in Madagaskar gewaltsam Fuss zu fassen. Ein zweijähriger blutiger Krieg begann.

Die letzte Königin von Madagaskar, Ranavalona III. (1883–1896) bestieg den Thron während der französischen Invasion. Es gelang der madagassischen Armee noch einmal, die Eindringlinge zurückzuschlagen. 1896 konnten sich die Franzosen schliesslich durchsetzen und errichteten ein französisches Protektorat in Madagaskar. Ranavalona III. wurde von der französischen Kolonialmacht zur Abdankung gezwungen und ins Exil nach Algerien geschickt.

 

1896 konnte sich Frankreich gegen den Widerstand vieler Madagassen als Kolonialmacht etablieren. In den folgenden 64 Jahren beuteten französische Unternehmer Glimmer- und Grafitminen aus und betrieben Kaffee- und Reisplantagen. Die einheimische Bevölkerung wurde durch das Apartheid-ähnliche System massiv unterdrückt. Zwei nationalistische Rebellionen 1915 und 1929 wurden von Frankreich niedergeschlagen.

Während der Kolonialzeit 1896–1960 herrschten die Franzosen mit Militärgewalt. Madagaskar erlangte am 26. Juni 1960 schliesslich die Unabhängigkeit.

 

Ethnien: 18 Volksstämme. Die drei grössten ethnischen Gruppen sind die Merina (25%), die Betsimisaraka (15%) und die Betsileo (12%).

Neben den Madagassen lebt eine grosse Zahl Ausländer auf der Insel; die grössten fremden Ethnien sind die der Komorer und die der Franzosen, in jüngerer Zeit sind aber auch Chinesen und Inder in grosser Zahl immigriert.

 

Religion: ca. 40% Christen, ca. 7% Moslems und ca. 1% Hindus.

Der grösste Teil der Einwohner glaubt an Naturreligionen, dieser Glaube bestimmt das Leben und die Sitten der Madagassen. Der traditionelle Ahnenkult existiert bis heute parallel zu Christentum und Islam weiter. Die Ahnenverehrung gehört für nahezu alle Madagassen zu ihrer Religion.

Auch die Vorstellung von Fady, festgelegten Regeln, was man an bestimmten Orten oder zu bestimmten Zeiten zu lassen hat oder zumindest aus Rücksicht auf zu erwartende negative Folgen lieber nicht tun sollte, ist auch unter offiziell christlichen oder muslimischen Madagassen üblich. Da schliesslich bei konfessionsverschiedenen Ehen einer der beiden Partner offiziell die Religion des anderen Partners annimmt, sind alle diese Zahlen mit Vorbehalt zu lesen.

 

Gesundheit: Die Fruchtbarkeitsrate liegt bei 4,45 Kindern pro Frau. Die Säuglingssterblichkeit beträgt 58 pro 1000 Lebendgeburten. In Madagaskar kommen auf 100 000 Personen etwa 29 Ärzte.

 

Trinkwasserversorgung: Zugang zu sauberem Trinkwasser, seit 2010 ein Menschenrecht der UNO, besitzt laut WHO und Unicef nicht einmal jeder zweite Inselbewohner, dies betrifft hauptsächlich die städtischen Gebiete mit einem Schwerpunkt im Ballungsraum von Antananarivo.

 

Krankheiten: Die Pest, die Madagaskar 1898 erreichte, ist seit den 1920er Jahren endemisch. Besonders in der Regenzeit treten immer wieder Fälle auf. So wurden für das Jahr 2014 bis Ende November etwa 120 Infektionen bestätigt, an denen bis zu 50 Menschen gestorben sind.

2012 wurden auf Madagaskar 1474 neue Fälle von Lepraerkrankungen registriert.

 

Bildung: Ein grosser Teil der Bevölkerung besteht aus Analphabeten. Die Analphabetenquote ist bei weiblichen Jugendlichen weit höher als bei männlichen.

 

Menschenrechte: Laut Auswärtigem Amt (Bundesrepublik) gab es bisher keine systematischen Menschenrechtsverletzungen, allerdings seien gewisse Menschenrechte in der von grosser Armut bestimmten und von bürokratischen Schwierigkeiten geprägten Alltagspraxis beeinträchtigt. Etwa ein Viertel der Bürger kann sein Wahlrecht nicht ausüben, da es nicht über einen Personalausweis verfügt. Die Todesstrafe wird verhängt, aber seit der Unabhängigkeit nicht vollstreckt. Kinderarbeit und Kinderprostitution stellen gravierende Probleme dar.

 

Wirtschaft: Die Wirtschaft Madagaskars trägt typische Züge eines Entwicklungslandes. Madagaskar zählt damit nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Landwirtschaft ist der grösste Wirtschaftsfaktor 80 Prozent der Beschäftigten arbeiten dort.

Erhebliche Preisschwankungen auf dem internationalen Markt der eigenen Agrarprodukte bedingt durch: Unwetter, Stürme und Dürre, Steigerung der Ölpreise eine noch sehr schwache Energieversorgung und Telekommunikationsinfrastruktur, fehlende Diversifizierung der Wirtschaftszweige und Exportprodukte sind dafür verantwortlich.

Die wichtigsten Exportprodukte sind Kaffee, Fischereiprodukte, Vanille, Zucker, Gewürznelken und Nelkenöl, sowie Bergbauprodukte, darunter vor allem Nickel, Ilmenitsande und Graphit.

Importiert werden vor allem Nahrungsmittel, Chemikalien, Maschinen, Erdöl, Fahrzeuge und Metallwaren.

 

Verkehr: Der grösste Teil des Verkehrs auf Madagaskar wird über das 49.638 Kilometer lange Strassennetz abgewickelt, von dem 5.289 Kilometer asphaltiert sind. Innerhalb der Städte wird dabei häufig auf mensch- oder tierbetriebene Fahrzeuge zurückgegriffen.

 

Schienenverkehr: Das insgesamt 1030 Kilometer lange Streckennetz besteht aus zwei Einheiten, von denen die zwischen 1901 und 1913 erbaute Tananarive-Côte-Est-Linie (T.C.E.) die Hauptstadt mit dem Ostküstenhafen Toamasina (nur für Güterverkehr) verbindet, während die Fianarantsoa-Côte-Est-Linie (F.C.E.) Fianarantsoa im Hochland mit der Hafenstadt Manakara verbindet.

 

Schiffsverkehr: Mit Abstand wichtigster Seehafen ist Toamasina. Die inländischen Wasserwege sind aufgrund ihrer natürlichen Beschaffenheit oft nur für Kanus geeignet und sind deshalb, mit Ausnahme des Betsiboka, der auf einer Länge von 80 Kilometer beschiffbar ist, nur von untergeordneter und lokaler Bedeutung.

 

Telekommunikation: Madagaskars Telekommunikationsnetz ist rückständig. Pro 100 Einwohner existieren 1,09 Festnetztelefonanschlüsse und 0,85 Breitband-Internetzugänge. Fortschritte in der Mobilfunktechnologie haben dazu geführt, dass es im Jahre 2012 39,38 Mobiltelefonanschlüsse pro 100 Einwohner gab.

Durchschnittlich besitzt etwa jeder 25. Madagasse einen Fernseher, während ungefähr 12 Radios pro 100 Einwohner in Gebrauch sind.

Montag, 1.August 2016: Antananarivo

Wir haben beide sehr schlecht geschlafen. Nach dem Frühstück im Hotel machen wir die erste Erkundungstour dieser Riesen-Moloch-Stadt. Ein Wahnsinn! Viele Bettler, vor allem Kinder, wir sind entsetzt! Jeder will uns irgendetwas verkaufen. Jeder hat einen „Laden“ am Boden mit irgendwelchem Krimskrams. Unendlich viele Leute sind unterwegs. Es wimmelt nur so von Menschen, Karren, Autos und vollgestopften Taxi-Brousse.

 

Ein Sammeltaxi ist international eine spezielle Art von Taxi, bei der der Anbieter einen festgelegten Anfangs- und Endpunkt hat (zum Beispiel die Verbindung zwischen zwei Städten).

Diese Sammeltaxis sind in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa weit verbreitet.

In Afrika (ausser Nordafrika) wird es unter anderem Buschtaxi oder nach französischer Übersetzung taxi (de) Brousse, in Ostafrika Matatu und in Tansania Daladala genannt. Sie sind eine preiswerte Alternative gegenüber dem „normalen“ Taxi.

 

Es hat sehr viele uralte Autos, die wir längst auf den Müll geschmissen haben, so z.B. Döschwo (2 CV's) Renault R4 und R6, Peugeot 404 und 504. Wir staunen, dass die überhaupt noch fahren, aber sie stossen auch unendlich viele Abgase aus. Es hat fast keine Privatautos, die alten Klepper sind meistens Taxis. Wir laufen die Treppe von der Unterstadt in die Oberstadt hinauf und schauen uns diese gewaltige Riesenstadt von oben an. Um 14h30 sind wir zurück in unserem Hotel, das ganz in der Nähe des schön renovierten Bahnhofs liegt, der aber nicht mehr in Betrieb ist, es fahren keine Personen-Züge mehr von dort ab. Vor unserem Hotel liegt direkt der Markt und auch die ganze Strasse ist ein einziger Markt. Es wimmelt wie im Ameisenhaufen vor lauter Menschen. Vor unserem Hotel treffen wir auf ein kleines Mädchen, vielleicht 13 Monate alt. Sie kann zwar stehen, aber noch nicht laufen. Sie hält uns die Hand hin zum betteln!

Unser Reiseveranstalter BABA, den ich im Internet ausfindig gemacht habe, will uns um 15h im Hotel treffen um uns kennen zu lernen und den genauen Reiseverlauf zu besprechen. Baba ist sehr sympathisch und die Besprechung dauert eine ganze Stunde lang. Dabei trinken wir unser erstes einheimisches „THB“ das Three Horse Bier. Wir einigen uns auf den Tourverlauf und holen nochmals 2'000'000 Ariary (jetzt sind wir kurzfristig Millionäre!) um sie als Anzahlung an Baba weiter zu geben. 10'000 Ariary sind ca. 3.30 Sfr. oder 3 €. Das Abendessen nehmen wir in unserem Hotel ein. Das Zebufleisch ist sehr gut aber zäh! Paul hat sich irgendwann einen oberen Schneidezahn abgebrochen, ohne es zu merken. Nein, vermutlich nicht wegen dem Zebu!

Kommentare
()
Einen neuen Kommentar hinzufügenEine neue Antwort hinzufügen
Ich stimme zu, dass meine Angaben gespeichert und verarbeitet werden dürfen gemäß der Datenschutzerklärung.*
Abbrechen
Antwort abschicken
Kommentar abschicken
Weitere laden