Freitag, 19.August 2016: Ifaty – Fianarantsoa 582 km
Vollmondnacht. Aufstehen 5h15, Frühstück 5h30, Abfahrt 6h00. In Toliara machen wir noch einen Stopp und tanken den Galopper voll. Ein Liter Diesel kostet 3010 Ariary (ungefähr 1 SFr.). Heute fahren wir die ganze Strecke bis nach Fianarantsoa zurück. Die Strasse ist zum Teil sehr gut und asphaltiert. Streckenweise hat es aber auch mehr Löcher als Strasse. Oft füllen Kinder oder auch Erwachsene diese Löcher mit Sand oder Steinen und wollen dann dafür Geld haben. Wir kommen im Dorf Ilakaka vorbei. Das Dorf bestand seit der Gründung 1930 aus einer Handvoll Häuser. Dies änderte sich seit dem zufälligen Fund von Saphiren gründlich. Der Ort wuchs in rasantem Tempo von wenigen Dutzend Einwohnern auf heute über 20‘000. Auf dem Höhepunkt des Saphirfiebers 2001 lebten hier und in der Umgebung bis zu 120‘000 Menschen. Wir sehen, wie im Fluss Ilakaka emsig nach Saphiren gesucht wird. Die Landschaft ist wunderschön mit dem goldenen Steppengras. Wir passieren zwei Buschbrände, die gemäss Tanjona und Desy extra gelegt werden.
Wo das Land nicht mehr so trocken ist, wird überall vor den Häusern Maniok am Boden getrocknet und verkauft. Mittagessen unterwegs in einem madagassischen Restaurant: Reis und Curryhuhn, sehr gut und sehr günstig, für 2 Personen 9000 Ariary (ca. 3.00 SFr.). Nach 30 Minuten Mittagspause geht die Fahrt weiter. Unterwegs hat es bei jeder Ortschaft eine (korrupte) Polizei- oder Militärkontrolle, die die immer überladenen Taxi-Brousse Strafen zahlen lassen. Paul, Desy und Tanjona sagen bei jeder dieser Kontrollen im Autoinneren einstimmig und lachend: „Salut Chef!“ . Nach 10 Stunden und 20 Minuten Autofahrt erreichen wir um 16h20 Fianarantsoa. Es ist gerade Freitagsmarkt und es herrscht ein unheimliches Getümmel. Übernachtung im „Hotel Cotsoyannis“ Abendessen bei „Chez Dom“: Als Vorspeise Tomatensalat mit Mozarella, Zebufilet mit grüner Pfeffersauce, Pommes Frites, gemischtes Gemüse, alles sehr gut.































