La Réunion, Teil 2, 03.10.2016
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Montag, 3. Oktober 2016: La Réunion, Inselrundreise, 2.Tag

Nach einem sehr guten Frühstück in der Auberge geht unsere Reise um 8h15 weiter. Das Wetter ist herrlich, aber leider nicht sehr lange. Eigentlich wollen wir auf den Vulkan „Piton de la Fournaise“ (2631m), um uns die Gegend dort oben anzuschauen. Aber schon sehr bald stecken wir mitten in einer dicken Nebelsuppe und bei 2260 m Höhe kehren wir wieder um. Nun gibt es halt eine Programmänderung und wir fahren an die Ostküste, nach St-Benoit und umrunden die Südspitze der Insel. Es regnet immer wieder zwischendurch.

Bei Ste-Rose schauen wir uns die von Eiffel im Jahre 1894 entworfene Hängebrücke an. Sie war damals die längste Hängebrücke der Welt. Leider ist sie heute auch für Fussgänger gesperrt, ich wäre sehr gerne darüber gelaufen. Danach besuchen wir den kleinen Fischerhafen von Ste-Rose und später bei Piton Ste-Rose die Kirche Notre-Dame-des- Laves, die bei dem Vulkanausbruch von 1977 auf wundersame Weise verschont bleib. Die glühende Lava teilte sich vor dem Gotteshaus und floss um den Bau herum. Nur sehr wenig drang ins Innere ein. Der Altar blieb verschont. Enorm eindrücklich!

Ein paar Kilometer weiter essen wir unser Picknick in der Anse des Cascades, mit Blick auf mehrere schöne Wasserfälle und das Meer,  in einem wunderschönen Pinien-und Palmenwäldchen.

Auf der Weiterfahrt halten wir mehrmals an, um uns die Lavafelder anzusehen. Kurz vor der Ortschaft Le Tremblet flossen im April 2007 riesige Lavaströme ins Meer. Die Küstenstrasse war mehrere Monate lang gesperrt. Wir machen einen kurzen Abstecher an die Pointe de la Table, wo man die Gewalt der Ausbrüche von 1986, 2003 und 2005 erahnen kann, die La Réunion um 25 ha vergrösserten. Wir umrunden die Südküste und am Nachmittag regnet es immer weniger. Nach einem Kaffeehalt in der Grande Anse, einem schönen Badestrand an der Westküste, sind wir um 16h30 in St-Pierre, der ehemaligen wichtigsten Hafenstadt (heute ist es Le Port). Wir suchen uns ein Zimmer und finden ein privates an der Hafenpromenade. Nach einem langen Spaziergang zum Bootshafen und dem Bewundern des schönen Sonnenuntergangs über dem Meer, gibt es im Restaurant „Moana“, direkt neben unserem Gästezimmer, das Abendessen. Paul Saucisse mit Tomaten-Rougaille und Pommes Frites im Glas, ich Poulet au Coco mit Pommes Frites im Glas. Gut. Wir schlafen heute beide sehr schlecht.

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