Mittwoch, 14 Dezember 2016: In Swaziland 102km
Der Morgen ist grau in grau. Wir beschliessen, nicht noch eine Nacht hier in der "Maguda-Lodge" zu bleiben,obwohl es sehr schön ist hier an diesem Stausee. Wir fahren südwärts zur "Malolotja Nature Reserve". Es hat Nebel und wir sehen nicht besonders viel. Aber es hat wunderschöne Felsformationen und auf jedem Felsen hockt ein niedliches Tierchen, das uns neugierig beobachtet. Die Tierchen sehen aus wie unsere Murmeltiere, aber es sind Klippschliefer. Hier mieten wir ein Häuschen für uns alle vier für 1200 Rand (84 SFr.), dazu kommt noch der Eintritt von 30 Rand/Person (etwa 2.20 SFr.) in den Naturpark. Unser Holz-Häuschen liegt auf ca. 1300m Höhe. Diese Gegend von Swaziland wird auch die "Schweiz Afrika's" genannt. Und wirklich, die Aussicht auf die Hügel rundherum ist wunderschön (wenn der Nebel sich verzieht!). Wir beziehen unser Quartier und fahren danach ca. ½ Stunde nach Mbahane, der Hauptstadt von Swaziland. Wir kaufen beim Spar ein. Danach besuchen wir eine Eisenerzmine und das dazugehörende kleine Museum. Das Eisenerz wurde bis 1977 im Tagbau abgebaut, per Lastwagen nach Maputo in Mozambique transportiert und von dort per Schiff nach Japan verschifft. Mit einem Führer laufen wir bis zur Mine und schauen uns dort um. Anschliessend besuchen wir eine Glasfabrik, wo wunderschöne Sachen hergestellt werden. Das ist sehr eindrücklich, vor allem in welcher Hitze die Arbeiter hier arbeiten. Hier gibt es endlich, um 15h, etwas zu essen, mir war schon ganz schwindlig!
Wir kehren zu unserem Häuschen im Park zurück. Die Landschaft ist enorm grün und hügelig. Zum Abendessen kocht uns Sandy Spaghetti Bolognese und die Männer entfachen für uns ein schönes Feuer im Cheminé. Der Elektroherd ist irgendwie defekt und sprüht Funken. Sandy hat Megaängste, dass das Haus im Flammen aufgeht und Paul amüsiert sich darüber köstlich. Heute waren 16-22°.

























