Südafrika, wir haben Besuch, Krüger National Park - Swasiland, 02.01. - 04.01.2017, Teil 4
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Montag, 2. Januar 2017: Komatipoort / im Krüger Park, 180 km

Kein Regen in dieser Nacht. Wir sind von 8h30 bis 18h im Park. Super, wir sehen auch heute wieder sehr viele Tiere. Auf einer Strassenseite sind Löwen (junge Männchen), die in aller Gemütlichkeit vor unserem Auto über die Strasse laufen und auf der anderen Strassenseite grasen 3 Nashörner. 7 Giraffen stehen um einen Weiher herum. Wir schauen ihnen ganz lange zu, ob sie trinken oder nicht. Nur einer getraut sich. Und weil das so lange dauert, klettern wir, Andrea, Marcus und ich kurz aus dem Auto um noch ein ganz besonderes Foto zu schiessen. Prompt kommt ein Auto gefahren mit einem Park-Ranger drin. Dieser verwarnt uns: im Park darf man NICHT aus dem Auto steigen!!! Später begegnen wir vielen, vielen Elefanten. Sie kommen uns entgegen und überqueren eine Brücke. 5 Strausse führen so etwas wie einen Tanz vor uns auf. Viele Marabus stehen in einem Teich. Auf der Wiese stehen Störche. Ganz besonderes Glück haben wir, einen "Cheetah (Gepard) zu entdecken, der auf einem kleinen Hügel steht und extra für uns zu posieren scheint. Später begegnen uns ein paar Büffel, eine grosse Wasserschildkröte und ein Warzenschwein mit ein paar Jungen. Beim Pick-Nick macht ein Ockerfussbusch-Hörnchen, eine Art Eichhörnchen, in einem Mordstempo Hürdenlauf auf dem Geländer des Pick-Nick-Platzes. Das sieht enorm lustig aus.

Kurz vor dem Parkausgang sehen wir noch Zebras, von denen eines am Bein ziemlich schwer verletzt ist. Der Eiter läuft nur so herunter.

Abendessen gibt es in Komatipoort im "Stoep Café", sehr nette Bedienung, aber das Essen meiner Meinung nach mittelmässig, aber alle anderen Restaurants sind geschlossen, weil heute immer noch ein Feiertag ist.

Dienstag, 3. Januar 2017: Komatipoort - Malolotja Nature Reserve in Swaziland, 180 km

Die Sonne scheint. Jessi und Marcus sind schon vor dem Frühstück um 9h im Pool. Nachdem wir alle alles eingepackt und die Schulden in der Lodge bezahlt haben und uns herzlich von der Gastgeberin Anna Maria verabschiedet haben, verlassen wir diese sehr schöne Lodge. Wir fahren zum Supermarkt, kaufen dort Pick-Nick und Abendessen ein und fahren nach Swaziland.

Unterwegs pick-nicken wir in einem Dorf vor einem winzigen Laden, auf einer Betonröhre sitzend. Eine Schar Knaben steht herum, aber ohne uns anzusprechen oder zu belästigen. Irgendwo liegt eine riesige tote Echse auf der Strasse auf dem Rücken. Schade darum, ein Arbeiter räumt sie gerade zur Seite und teilt uns mit, dass dies wirklich ein selten grosses Exemplar sei. Gegen 16h kommen wir in der Malolotja Nature Reserve an und beziehen unser Häuschen Nr.9. Leider regnet es und die Aussicht ist nicht sehr grossartig. Deshalb finden wir es umso gemütlicher hier in unserem Nachtquartier. Marcus und Jessi machen einen Regenspaziergang und sehen bei den grossen Felsen zwei Klippschliefer, etwas ähnliches, wie unsere Murmeltiere. Um unseren Bungalow laufen viele Blessböcke herum. Paul zündet für uns im Ofen ein schönes Feuer an und Marcus kocht feine Teigwaren mit einer superguten Bolognesesauce, dazu Salat. Jessi, Andrea und ich halten einen kleinen, aber lustigen Französischlehrgang ab, und zwar mit der Zeitung "Biel-Bienne" die ja zweisprachig ist. Nach dem Essen spielen Jessi, Marcus, Paul und ich Yatzy. Es geht lustig zu! Oh je, Paul und ich kennen das Spiel nicht und müssen noch viel lernen. Trotzdem gewinnen die Männer gegen Jessi und mich....

Zum Abschluss des Abends führt uns Paul einen Trick mit den Karten vor. Wir anderen drei verstehen den Trick absolut nicht und das gibt uns sehr zu denken. Besonders Jessi möchte den Trick unbedingt durchschauen.... Draussen regnet es immer noch, der Wind heult wie verrückt um unser Häuschen und lässt die Scheiben klirren. Jessi schläft im oberen Kajütenbett, Paul unten. Es ist stockfinster. Mitten in der Nacht ruft Jessi:" Grosspäpu! Grosspäpu!" Aber der hört nichts, schnarcht gemütlich weiter. Jessi hat ihre warme Decke verloren, ich ertaste sie im Dunkeln und reiche sie ihr wieder hinauf. So, nun herrscht wieder Ruhe, nur der Wind heult immer noch!

Mittwoch, 4. Januar 2017: Malolotja Nature Reserve in Swaziland-Pongola,  230 km

Es hat die ganze Nacht geblasen wie verrückt und dazu geregnet. Rund um unser Häuschen dösen ganz viele Bless-Böcke mit ihren Jungen im Gras. Wir wissen nicht, ob die immer da sind, oder nur wegen des heftigen Windes in der letzten Nacht. Als Paul und ich schon einmal hier waren, waren am Morgen keine solchen Tiere hier. Um 9h fahren wir im Regen los. In der Hauptstadt Mbabane machen wir einen Einkaufs-und Kaffeestopp. Danach fahren wir weiter zum "Cultural Village" wo wir um 11h15 die super Tanz-und Singshow der Einheimischen geniessen. Paul und ich sehen diese Show jetzt zum zweiten Mal und uns wird keine Minute langweilig. Heute wird sogar noch der Geburtstag eines Touristen gefeiert. Andrea, Jessi und Marcus machen noch die Führung durch das traditionelle Zuludorf mit. Nach dem Pick-Nick geht die Fahrt weiter zur Grenze, wo wir Swaziland wieder verlassen. Im Ort Piet Retief, wieder in Südafrika, gibt es einen Kaffeehalt, wobei wir sehr lange im Regen nach einem geeigneten Lokal suchen, wo wir einen Kaffee trinken können. Schlussendlich landen wir bei einer Tankstelle im Fast Food Laden. Jessi bekommt einen neuen Rucksack, weil an ihrem alten der Reissverschluss defekt ist. Gegen 18h sind wir in Pongola bei unserem heutigen Nachtquartier, dem "The Pongola Guesthouse". Auch hier werden wir sehr herzlich empfangen. Die Lodge ist sehr schön und ruhig. Es hat einen Pool, aber das Wetter ist ja nicht so besonders schön und ausserdem ist es jetzt schön spät. Abendessen in der Country Club Lodge. Sehr gediegen und alles sehr gut.

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