Namibia, Lüderitz, In der Wüste Namib, 30.03.2017, Tag 3
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Donnerstag, 30. März 2017: Koichab – Lüderitz, ca. 140 km

Ich habe in dieser Nacht sehr wenig geschlafen, aber kalt war es nicht. Um 7h stehen alle auf und bereiten sich auf den Tag vor. Es ist ein sehr schöner Tag mit ganz vielen weissen Wölklein am Himmel. Abfahrt vom Camp um 8h30, wir sind auf ca. 850m Höhe. Von nun an geht es fast nur noch die Dünen hinunter, aber trotzdem manchmal mit ganz heftiger Neigung. Eine Stunde später sind wir unten in der Ebene der Koichab-Pfanne. Julia und Paul atmen erleichtert auf, die beiden sind richtig froh. Jetzt gibt es einen Stopp um die Reifen wieder ganz mit Luft aufzufüllen. Nach etwa einer Stunde Fahrt durch die flache Koichab-Pfanne, wo wir sechs Oryx-Antilopen und einige Geier auf den Bäumen sehen, erreichen wir die Teerstrasse. Die Dünen-Fahrer, aber nur die Fahrer, bekommen von Heinz ein Dünenfahrdiplom und danach gibt es grosse Verabschiedung von den Deutschen. Eigentlich schade, ich fand wir waren eine gute Truppe, oder? Sie sollten um 16h ihr Mietauto in Windhoek abgeben und bis dort sind es noch etwa 700 km. Sie fahren jetzt nach Norden, nach Windhoek und wir und die Engländer nach Westen, nach Lüderitz. Unterwegs fahren wir eine Zeit lang dem schönen neuen Bahngeleise entlang. Nur leider kann das Geleise nicht benutzt werden, weil der Wind das Geleise ständig wieder mit Sand zuschüttet. Deshalb kommt NIE ein Zug in Lüderitz an. Ein 8 km langer Tunnel soll gebaut werden. Aber wann weiss keiner ??? Um 11h35 sind wir wieder vor dem Tourengeschäft von Heinz. Paul und ich gehen mit Heather und Rob ins Diaz Café zum Mittagessen. Paul Bratwurst und Kartoffelsalat, ich gegrillten Fisch (Dorsch) und Pommes und Salat. Wir verabschieden uns von den Engländern und laufen zum Hafen hinunter.

 

Wir sind enorm froh, dass Andy unser Dinghy schon am Steg festgebunden hat, so dass wir „nach Hause“ auf die MABUHAY können. Wir hatten nicht erwartet, schon so früh zurück zu sein. Als erstes wird sofort geduscht, um den Sand aus den Poren zu bekommen. Für mich war diese Wüstenfahrt ein tolles Erlebnis. Für Paul weniger, hat er 

dabei  doch viel Blut geschwitzt und ist dabei ein paar Jahre gealtert (seine Worte).

Ein Seehund spielt um die MABUHAY herum.

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