Montag, 11.Februar 2019: Benissa – Elche, J&B Ranch, 117 km
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Um 10h20 geht es los, Richtung Süden. Paul zieht es unbedingt wieder nach Elche, auf die J&B Ranch. In Benissa ist es leicht sonnig bis mehrheitlich bewölkt. In Elche eher umgekehrt, mehrheitlich sonnig. Paul hat sich eine lange „to do Liste“ erstellt, mit allem, was wir erledigen wollen (oder müssten)!

Um 12h30 sind wir in Elche und parkieren in einer etwas zwielichtigen Wohngegend. Wir picknicken im Auto und laufen danach zum „El Palmeral“. Dort besuchen wir den Palmengarten „El Huerte del Cura“. Dies ist ein wunderschön angelegter Garten mit vielen Palmen und Kakteen. Super schön! Eintritt Erwachsene: 5 € / Pensionierte: 3€. In der ganzen Umgebung hat es überall Palmen. Kurz bevor wir den Garten verlassen, entdeckt Paul auf einem Dach einen schneeweissen Pfau. Und zu unserer grossen Freude schlägt er für uns ein Rad!

Gegen 14h30 sind wir bei Bernd und Jens, auf ihrer J&B Ranch. Wir setzen uns sofort neben den BONSAI und trinken an der Sonne Kaffee.

 

Palmenhain von Elche

Der Palmenhain von Elche ist eine Palmenpflanzung in der spanischen Stadt Elche, Region (Valencia). Sie ist die grösste Palmenpflanzung in Europa.

 

Der Palmeral erstreckt sich über eine Fläche von 1,5 km² innerhalb der Stadt Elche und schliesst den Stadtpark (Parque Municipal) und viele Obstgärten mit ein. Er enthält über 11.000 Palmen, vor allem Dattelpalmen. Einige davon erreichen ein Alter von rund 300 Jahren. Auf seinem Höhepunkt im 18. Jahrhundert umfasste der Palmeral eine etwa doppelt so grosse Fläche und rund 200.000 Palmen. Die Datteln werden im Dezember geerntet.

 

Ein für Besucher besonders hergerichteter Garten ist der Jardin Huerto del Cura. Hier steht als grösste Palme die Palmera Imperial (Kaiserliche Palme). Sie hat sieben Stämme und dadurch die Anmutung eines Kandelabers. Die Palme wurde nach Kaiserin Sissi benannt, die die Pflanzung 1894 besucht hatte.

 

Es wird angenommen, dass an dieser Stelle bereits im 5. Jahrhundert vor Christus Palmen durch die Karthager, die sich in Südost-Spanien angesiedelt hatten, gepflanzt worden sind. Der Hain überdauerte die Römer und Mauren. Das Bewässerungssystem wurde in der Zeit Abd ar-Rahman I. ausgebaut und befindet sich noch immer in Gebrauch.

 

Die jetzige Form des Palmerals entstand unter den Mauren im 10. Jahrhundert. Obwohl die Gegend nur einen Regenfall von 300 mm aufweist, bilden die Palmen, die entlang der Bewässerungskanäle aus dem salzigen Fluss Vinalopó gepflanzt worden sind, ein Flickwerk von Anbauflächen, die jeweils durch die Palmen abgegrenzt und beschattet werden, wodurch ein eigenes Mikroklima entsteht.

 

Im Jahr 2000 wurde der Palmeral von Elche in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Seit 2006 ist auch dieser Palmenhain – wie alle Palmenbestände im Mittelmeerraum – zunehmend durch den Käfer „Rhynchophorus ferrugineus“ bedroht.

 

unterwegs nach Elche
Elche, im Plamengarten „El Palmeral“
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