Freitag, 28. August 2020: 32.Tag, Saint-Germain-sur-Ay- Mont St. Michel, 112,1km
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Um 9h40 geht unsere Fahrt weiter, eigentlich wollten wir ja noch einen Tag hier bleiben, weil Paul hier doch unbedingt im Meer baden wollte. Aber es ist 16° kalt, Regenschauer und saumässiger Wind! Dazwischen wieder mal Sonnenschein, Aprilwetter. Wir flüchten und fahren an der Westküste der Halbinsel Contentin entlang 100km südwärts. Unterwegs schauen wir uns gar nix an, nur die schöne, nasse, grüne Landschaft. Nach einem kleineren Einkauf bei Carrefour, sind wir um 13h in Beauvoir auf dem Stellplatz, 2,5 km vom Mont St. Michel entfernt. Und tatsächlich ist hier das Wetter 5°wärmer und viel angenehmer als in St. Germain, wo wir heute Morgen noch waren. Vor allem hat es fast keinen Wind und auch keinen Regen.

Wir machen uns sofort zu Fuss auf den Weg und laufen 2,5 km bis zur Touristen-Info wo der Gratis-Shuttle-Bus uns bis zum Mont St. Michel bringt. Dieser Mont St.Michel und die Abtei sind wirklich sehr imposant, wie sie da so erhaben im trockenen Meer stehen. Es ist gerade Ebbe und rund um den Berg hat es nur minimale Spuren von Wasser.

Wir spazieren herum und staunen über die alten Mauern und Gebäude. Eintritt: Dorf kostenlos, Abtei: 11€ / Person. Es hat sehr viele Leute. Auf dem Rückweg, erwischt uns das Wetter gnadenlos und knüppelhart: während wir auf den Shuttle-Bus warten, schüttet es plötzlich dermassen heftig, dass wir (und alle anderen) bis auf die Knochen nass werden!!! Und das trotz Regen-Ponchos. Pudelnass laufen wir die 2,5 km wieder zurück zum BONSAI.

 

Mont-Saint-Michel und seine Bucht ist eine von der UNESCO gelistete Stätte des Weltkulturerbes in Frankreich. Sie umfasst die Felseninsel Mont Saint-Michel mit der gleichnamigen Abtei und der umliegenden Meeresbucht im Ärmelkanal vor der Küste der Normandie.

 

1254 wurde die Insel königliche Festung und widerstand Belagerungen während des Hundertjährigen Krieges (1337–1453) und den französischen Hugenottenkriegen (1562–1598). Im 18. Jahrhundert verfiel das Kloster, und als es während der Französischen Revolution aufgelöst wurde, lebten nur noch sieben Mönche dort. Unter Napoleon I. wurde es bis 1863 zu einer Strafanstalt, anschliessend im Jahr 1874 unter Denkmalschutz gestellt und restauriert.

 

Die Insel Mont-Saint-Michel ist fast kreisförmig (etwa 900 Meter im Umfang) und besteht aus einem Granitfelsen, der aus der Bucht von Mont-Saint-Michel bis zu 78 Meter steil aufsteigt. Die meiste Zeit ist er von ausgedehnten Sandbänken umgeben und wird erst bei sehr hohen Gezeiten zu einer Insel. Vor dem Bau des etwa 2 km langen Strassendammes, der die Insel mit dem Festland verband, war sie wegen des Treibsands und der sehr schnell ansteigenden Gezeiten besonders schwer zu erreichen. Der Damm ist jedoch zu einem Hindernis für den Abtransport von Sedimenten geworden, was zu höheren Sandbänken zwischen der Insel und der Küste geführt hat, deshalb wurde neu eine Stelzenbrücke erbaut.

der Mont St. Michel,
Blick vom Mont St. Michel,
beim Mont St. Michel,
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