Mittwoch, 8. September 2021: 1.Tag, Pieterlen – Pontailler-sur-Saône, 203,7km
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Sehr pünktlich, wie immer, kommen unsere Tochter Claudia und ihr Freund Max zu uns nach Pieterlen. So können wir, wie geplant, um 10h starten. Es ist ein herrlich schöner Tag mit viel, viel Sonnenschein. Jetzt bei der Abfahrt, 19°. Zuerst wird an der Dorftankstelle noch der Tank des BONSAI bis zuoberst mit Diesel gefüllt und dann geht es los. Paul und ich fahren mit unserem Camper voraus, Max und Claudia mit dem Toyota hinter uns her. Über Neuenburg, das Val de Travers und Fleurier geht es bei Les Verrières über die Grenze nach Frankreich. Wieder einmal merken wir von der Grenze überhaupt nichts. Nur Claudia stellt fest, dass die Fussgängerstreifen in Frankreich weiss sind, und nicht gelb wie in der Schweiz. In Pontarlier gibt es beim Supermarkt Super U einen Pipi-und Kaffeehalt. Etwa eine Stunde später picknicken wir gemütlich irgendwo auf einem Parkplatz. Dabei kommt es schon zum ersten kleinen Zwischenfall unserer Reise. Max schneidet sich mit unserem neusten Messer beim Zopfbrotschneiden in den Daumen und Claudia muss ihn verarzten. Inzwischen ist die Temperatur auf 30° geklettert. Mir erscheint die Fahrt heute ewig lange und ich bin sehr froh, als wir um 15h in Pontailler-sur-Saône ankommen. Paul und ich haben hier ein Hausboot gemietet, mit dem wir eine Woche auf der Saône herumschippern wollen. Aber eigentlich können wir das Schiff erst morgen Donnerstag um 16h übernehmen. Also werden Paul und ich die Nacht in unserem BONSAI schlafen und für Claudia und Max müssen wir für die Nacht noch eine Schlafgelegenheit suchen. Wir melden uns bei der Firma LES CANALOUS, bei der wir das Hausboot gemietet haben und fragen, ob Claudia und Max schon heute auf dem Schiff schlafen dürften. Der junge Mann, Thomas, sagt uns, er rufe seinen Chef an und frage mal nach. Zu unserer grössten Freude und Überraschung dürfen wir das Schiff schon heute übernehmen, und das sogar ohne Aufpreis!!! Wir sind so perplex und erfreut, dass Max Thomas und dem anderen jungen Mann spontan ein schönes Trinkgeld gibt. Um 16h schleppen wir unsere ganze Habe aus den Autos auf das Schiff und räumen ein. Gegen 16h30 bekommt Paul eine gründliche Einweisung in die Schiffstechnik und wir alle kommen in den Genuss einer kleinen Bootstour-Probefahrt. Es ist 30° heiss. Überaus zufrieden mit diesem schönen Tag geniessen wir das Abendessen an Bord. Es gibt Spaghetti mit der feinen Sauce Bolognaise (er sagt SUGO dazu), die Paul gestern noch zu Hause vorgekocht hat.

 

Pontailler-sur-Saône ist eine französische Gemeinde am Fluss Saône, mit 1302 Einwohnern in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Sie gehört zum Arrondissement Dijon.

Mittagspicknick in Frankreich
angekommen in Pontailler
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