Sonntag, 22.04.2018: Vabres l‘Abbaye – Pradelles, Gefahren: 174,7 km
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Wir haben auf diesem sehr ruhigen und schönen Stellplatz wunderbar geschlafen. Im ganzen waren 8 Camper hier. Wir waren natürlich die Kleinsten! Nach dem Frühstück machen wir einen kleinen Spaziergang vorbei am Bischofspalast zur riesigen Kathedrale und durch das alte Dorf. Um kurz vor 10h30 geht es los Richtung Millau. Es ist sonnig und leicht bewölkt. Wir fahren unter dem Viadukt von Millau durch, sehr eindrücklich!!!

 

Die Brücke von Millau, führt in Südfrankreich die Autoroute A75 über den Tarn. Es wurde von Michel Virlogeux entworfen und von Norman Foster gestalterisch ausgearbeitet. Am 14. Dezember 2004 weihte der damalige französische Präsident Jacques Chirac das Bauwerk ein, zwei Tage später folgte die allgemeine Inbetriebnahme. Der Viadukt ist mit 2460 m die längste Schrägseilbrücke der Welt und bei einer maximalen Pfeilerhöhe von 343 m das höchste Bauwerk Frankreichs.

Nutzung: A75

Ort Millau:

Konstruktion: Schrägseilbrücke über das Tal des Tarn

Gesamtlänge: 2460 m

Längste Stützweite: 342 m

Höhe: 270 m

Baukosten: 400 Millionen Euro

Baubeginn: 2001

Eröffnung: 2004

Maut: Pkw 10,10 € (15. Juni - 15. September 2017), 8,00 € übrige Zeit

 

Für den Urlaubsverkehr war Millau im Tarntal früher ein Engpass, in dem es häufig zu Unfällen und Staus kam.

Mehr als 20 Jahre vergingen mit der Planung verschiedener Streckenführungen, der Sondierung des Terrains und der Ausarbeitung von Entwürfen. Die Kosten des Bauwerks, für das 2,2 Millionen Arbeitsstunden erforderlich waren, betrugen ungefähr 400 Millionen Euro (geplant waren rund 350 Millionen Euro).

 

Und weiter fahren wir durch die „Gorges du Tarn“, die einmalig schön ist. Wir können uns an dieser Schlucht nicht satt sehen.

 

Als Gorges du Tarn wird die grosse Schlucht im ersten Drittel des Flusses Tarn zwischen den Orten Le Rozier und Sainte-Enimie bezeichnet.

Im Nordosten der Stadt Millau gelegen, führt die ca. 35 km lange Schlucht von Sainte-Enimie im Osten bis Le Rozier im Westen. Durch sie hindurch verläuft eine Tourismusstrasse mit vielen Aussichtspunkten. Die 400 bis 500 m tiefe Schlucht selbst steht teilweise unter Naturschutz.

Die Schlucht wurde vom Tarn gebildet, der das aus Kalkstein und Mergel in mehreren Lagen horizontal geschichtete Gestein der Cevennen ausgewaschen hat. Es gibt sowohl steilwändige Engpässe, als auch weite Talkessel wie z. B. den Cirque des Baumes mit seinen bunten Felswänden. Durch unterirdische Auswaschungen sind auch Höhlen und Grotten entstanden.

 

Im Dorf St. Enimie machen wir direkt am Fluss Tarn an der Sonne unser Mittagspicknick. Einfach nur schön! Und als Tüpfelchen auf dem i gönnen wir uns heute nach langer, langer Zeit wieder einmal ein Soft Eis. Von St. Enimie aus kann man eine 21 km lange Kanufahrt auf dem Tarn Fluss machen. Muss schön sein!

In Mende entscheiden wir, wo wir als nächstes hinfahren. Um 15h50 sind wir auf einem schönen Stellplatz. Mein Chauffeur befindet, er habe heute genug am Lenkrad gedreht, weil wir so viele Pässe und Kurven gefahren sind. Wir machen sofort einen Spaziergang ins Dorf Pradelles, wo wir an der Sonne ein Bier trinken. Pradelles ist ein schönes altes Dorf auf ca. 1200 m Höhe, aber uns fällt auf, dass sehr viele Häuser unbewohnt und zum Verkauf angeschrieben sind.

 

Pradelles ist eine französische Gemeinde mit ca. 558 Einwohnern im Département Haute-Loire in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie ist als eines der „Plus beaux villages de France“ (Schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert.

Pradelles ist die südlichste Gemeinde des Departements Haute-Loire. Sie liegt im Zentralmassiv am Schnittpunkt der Départements Haute-Loire, Lozère und Ardèche. Pradelles liegt auf einem Höhenrücken auf 1172m zwischen den Tälern der Loire und des Allier.

 

Zum Abendessen gibt es gefüllte Teigwaren mit Zwiebeln und Käse. Zum Dessert einen Fruchtsalat mit Orange, Mandarine, Banane und Mispeln. Jetzt findet auch Paul die Mispeln gut.

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