Dienstag, 5.Juni 2018: 5.Tag Breslau (Wroclaw)
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Punkt Mitternacht gibt es einen kräftigen Platzregen. Wir machen schnellstens alle Fenster zu. Weil Paul‘s Mutter in Breslau geboren wurde, möchten wir diese Stadt unbedingt besuchen. Und das machen wir zwischen 9h30 und 17h ausgiebig. Wir laufen zum „Ring“, dem schönsten Platz von Breslau und trinken dort erst mal einen Kaffee. Es ist 10h und ein total besoffener Russe aus Estland will uns Schweizern in Polen unbedingt die Tschechische Revolution von 1968 in Prag erklären. Das sei wichtig! Nachdem wir ihn abgewimmelt haben, können wir uns dem Bewundern der Stadt widmen. Breslau, die ehemalige Hauptstadt Schlesiens gilt als eine der schönsten Städte Polens. Sie wurde nach der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg mustergültig wieder aufgebaut. Und wir können nur bestätigen, dass dies eine wunderschöne Stadt ist, wenigstens was die Altstadt betrifft. Heute ist Breslau mit rund 630‘000 Einwohnern die viertgrösste Stadt Polens. Sie liegt am Fluss Oder und hat sehr viele Brücken. Weil meine Sandalen mich fast umbringen, kaufen wir für mich ein paar neue. Die alten, aber noch sehr guten (Rieker), schenken wir einer Rumänischen Bettlerin, die sich sehr darüber freut. Wir laufen lange in der Stadt herum, bewundern die wunderschönen alten Häuser und freuen uns am schönen Wetter. Es hat hunderte von Schulklassen mit Tausenden von Schülern. Beim alten Rathaus, im Restaurant „Fredra“, essen wir zu Mittag: Paul 3 (!!!) Polnische Würste mit Zwiebeln und ich ein Steak mit Zwiebeln und Bratkartoffeln. Danach laufen wir weiter herum und besichtigen die Kirche die auch der Polnische Papst Johannes Paul der XXIII besucht hat. Wir sind schon fast zurück beim unserem Auto, als uns in den Sinn kommt, wir könnten doch noch an die Oder. Wir werden Zeugen eines Autounfalls und laufen nochmals den ganzen Weg zurück durch die Altstadt bis an die Oder. Wir sind enttäuscht, hatten wir uns doch erhofft hier an einem lauschigen Plätzchen einen Kaffee trinken zu können. Aber dem ist nicht so und wir trinken den Kaffee in der Nähe der alten Universität. Um 17h sind wir wieder bei unserem BONSAICAMPER zurück, ich mit Blasen an den Füssen. Aber schön war‘s trotzdem. Jetzt haben wir einen Belgischen Nachbarn mit dem genau gleichen Camper wir wir ihn haben, sogar die Farbe ist identisch.

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