Samstag, 30.Juni 2018: 30.Tag, Lakselv (NOR) – Vestre, 262,6 km
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Nach dem erledigen der Haushaltsarbeiten und der täglichen „Knopfkontrolle“ fahren wir um 9h los, zurück in den Ort Lakselv um am Bankomaten NOKs (100 Norwegische Kronen sind 12 SFr.) zu holen und Brot zu kaufen. Also, die „Knopfkontrolle“ ist mein Job. Ich muss jeden Tag, bevor wir abfahren, kontrollieren, ob alle Knopfverschlüsse an allen Schubladen und Schränken geschlossen sind, damit sie bei der Fahrt nicht aufgehen können. In Lakselv treffen wir den Norweger Thor Erik, der uns fragt, wohin wir wollen. Wir sagen: zum Nordkap. Er meint, wir sollen doch nicht zum Nordkap, das sei doch nur Touristennepp, es gäbe viel schönere Orte. Wenn wir nicht unbedingt einen Stempel vom Nordkap brauchen, sollten wir doch besser in die Ostfinnmark fahren, dort sei es wunderschön, wie am Ende der Welt! Wir bedanken uns herzlich bei Thor, der sehr gut Deutsch spricht und ändern prompt unsere Pläne. Mit neuer Routenplanung im Navi und in unseren Köpfen fahren wir um 10h30 los. Wir fahren rechts statt links am Fjord entlang nordwärts. Wir sind ja schliesslich flexibel! Wir fahren bergauf und bergrunter, durch eindrückliche, gewaltige Mondlandschaften. Echt imposant! Unterwegs überholt uns Thor Erik mit seinem Auto. Er hupt und winkt und wir winken zurück. Er will drei Wochen lang in der Wildnis des Nordens im Zelt leben und im Fluss Lachse fischen. Sein Gepäck wir ihm heute von einem Pferd zu seinem Camp getragen. Das Wetter ist nicht so toll. Es ist stark bewölkt, aber zwischendurch scheint die Sonne durch die Wolkenlücken. Um 15h kommen wir in Vestre, am Varanger Fjord an unserem Stellplatz an. Der Blick auf den Fjord ist überwältigend, nur ein bisschen mehr Sonne wäre noch schöner.

Abendessen: Fondue

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