Dienstag, 17.Juli 2018: 47.Tag, Haukland – Raftsund, 219,7 km
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Nach dem Frühstück machen wir einen kleinen Strandspaziergang auf dem weissen Sand. Es ist traumhaft schönes Wetter und es sind 18°. Danach fahren wir gegen 9h30 los. In Leknes suchen wir einen Computershop. Mein Kartenlesegerät hat sich gestern Abend verabschiedet, es will nicht mehr. Also müssen wir ein neues kaufen. Im zweiten Shop finden wir es auch und ich bin wieder zufrieden! Und weiter geht unsere Fahrt. Immer nordwärts, auf der E10. In Borg schauen wir uns die moderne Kirche an (kein Eintrittsgeld). Sie wurde 1988 aus Beton erbaut, nachdem die alte Holz-Kirche aus dem Jahre 1898 bei einem Wintersturm im Februar 1983 bis auf die Grundmauern niederbrannte.

Ich könnte heute den ganzen Tag ständig nur fotografieren. So schön sind die Lofoten (bei schönem Wetter!). Mein Chauffeur Paul mag die Tunnels nicht. Besonders die nicht, die unter dem Meer hindurchführen. Heute haben wir einen solchen mit 3340 m Länge durchfahren. Wir fahren ganz bis ans Ende des Raftsundes und wieder zurück. Wunderschön! Und es hat wieder viele Lupinen.

Der Raftsund ist die Wasserstraße zwischen Lofoten und Vesterålen. Entlang des Sundes liegen mehrere Häuser und ehemalige Handelsplätze, die zumeist nach dem Ausbau des Strassennetzes ihre einstmals zentrale Lage und Funktion verloren haben. Die Natur entlang des Raftsundes ist dennoch ein grosses Erlebnis. Besonders eindrucksvoll ist der Trollfjord. Länge; 20 km /Geringste Breite; 300 m /Brücken; Raftsundbrücke

Der Raftsund wird im Norden von der Raftsundbrücke überspannt, die ein Teil der Festlandsverbindung der Lofoten ist. Die Brücke wurde am 6. November 1998 eröffnet.

Die Schiffe der Hurtigruten verkehren auf ihrem Weg zwischen Svolvær und Stokmarknes durch den Raftsund. Bei schönem Wetter machen sie dabei in den Sommermonaten einen Abstecher in den Trollfjord.

In der Nacht zum 22. September 1954 ging das nordwärts fahrende Hurtigrutenschiff D/S Nordstjernen bei Hanøy nördlich im Raftsund auf Grund, wobei fünf Menschen ihr Leben verloren.

Um 15h stationieren wir den Camper an einem schönen Platz, direkt am Raftsund. Es ist 23° warm, aber es bläst ein ziemlicher Wind. Übrigens haben wir uns inzwischen daran gewöhnt, dass es in der Nacht nicht dunkel wird. Irgendwann schläft man trotzdem ein... Abendessen: gewärmte Nudelreste vom Sonntag.

auf den Lofoten
wir verlassen diesen schönen Platz
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