Thailand: Similan Inseln 20.02. - 27.02.2013
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Mittwoch,20.Februar 2013: Nay Yang Beach – Similan Islands, Ko Miang, 48 sm

Um 6h55 fahren wir los zu den Similan Inseln. Ein wunderschöner Sonnenaufgang entschädigt mich für das frühe Aufstehen. Am Anfang hat es noch zu wenig Wind und wir müssen motoren. Aber dann, ab 10h40 läuft es richtig super gut. Mit ca. 10 Knoten Nordwind laufen wir ca. 5 Knoten schnell, 310° Richtung Similans. Das ist für uns schnell genug, Hauptsache segeln. Und vor allem ist es gemütlich und nichts schlägt. Juhuuu, wir können sogar das Rollgrosssegel benutzen und es funktioniert tadellos. Danke Ket von „Thai Sails“ !!!

Um 16h40 kommen wir bei den Similan Inseln, in Ko Miang oder der „Insel 4“ an und haben Glück. Ein Tauchschiff fährt weg und wir können uns auf 32m Tiefe an die Boje legen, die frei wird. An der nächsten Boje liegt ein grosses Tauchschiff und es ist für uns sehr unterhaltsam, wie die Taucher direkt vom Schiff aus zu diversen Tauchgängen aufbrechen und vom Dinghy dann wieder eingesammelt werden.

Es ist schön hier und das Wasser blau, blau, blau einfach nur schön!

Similan-Inseln wird eine Gruppe von neun Inseln in der Andamanensee vor der Provinz Phang Nga in Thailand genannt. Ihr Name leitet sich vom malayischen Wort „sembilan“ (neun) ab. Die unbewohnten Inseln bilden zusammen mit zwei weiteren Inseln den Nationalpark Mu Ko Similan. Das Meer rund um die Similan-Inseln gilt zum Schnorcheln wie zum Sporttauchen als eines der schönsten Reviere weltweit.

 

Der grösste Teil der Wasserfläche gehört zur Andamanensee und damit zum östlichen Teil des indischen Ozeans. Die Inselgruppe liegt in einer 24 km langen, in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kette circa 70 km vor der Küste.

 

Folgen des Tsunamis

Das Seebeben im Indischen Ozean und der nachfolgende Tsunami am 26. Dezember 2004 waren die bisher grösste derartige Katastrophe in der menschlichen Geschichte: Ein Erdbeben der Stärke 9 bis 9,3 auf der Richter-Skala mit Wellen, die bis zu 35 Meter hoch waren und Auswirkungen bis in über 5000 km Entfernung hatten. Betreffend der Geomorphologie, der Küstenlinie und des Sedimenttransportes hatte man deswegen mit erheblichen Auswirkungen auf die Similan-Inseln gerechnet. Eine Feldstudie sieben bis neun Wochen nach dem Tsunami ergab jedoch, dass die Wellen auf der Oberfläche der Inseln weit weniger Zerstörungen hinterlassen haben als auf dem Festland (zum Beispiel in Khao Lak): Der Küstensaum war kaum verändert und nur wenig Sedimente waren weggespült. Man vermutet die Gründe in dem speziellen Mechanismus dieses Erdbebens, das durch das sehr grosse Bebengebiet einen vergleichsweise geringen Schockimpuls auf die Wassermassen ausgelöst hat. Daneben wird das flache Wasser in der Erdbebenzone, und die Meerestiefe des Uferlandes der betroffenen Zonen dafür verantwortlich gemacht: Die geringe Tiefe westlich der Inseln hatte die Wellenenergie bereits bedeutend abgeschwächt.

Unter Wasser jedoch waren viele Korallen zerbrochen und von Sand bedeckt, insbesondere die Tauchplätze „Christmas Point“ (Insel 9) und „Deep Six“ vor der Insel 7 sowie rund um die Insel 9. Dabei wurde das erste Mal ein hohes Aufkommen einer unbekannten Pilzinfektion an Fächergorgonien festgestellt, die sich nur teilweise wieder regenerierten. Freiwillige Taucher halfen bei der Reinigung, Wissenschaftler geben eine Zerstörungsrate zwischen 30 % und 80 % an. Die Folgen der Naturkatastrophe werden in Langzeituntersuchungen durch ein Programm der vereinten Nationen untersucht. Für die Provinz Phangnga ergab die Studie an repräsentativen 72 Untersuchungsorten, dass 29 % der Korallen unzerstört, 39 % wenig und 32 % mittel oder schwer beschädigt waren, wobei die Schäden deutlich geringere Ausmasse angenommen hatten als ursprünglich befürchtet.

 

Die Inseln der Kette sind von Süden nach Norden durchnummeriert, tragen aber auch jeweils eigene mit Ko (für Insel auf Thai) beginnende, thailändische Namen. Ihre Beschreibung im Einzelnen von Norden nach Süden:

 

Ko Bangu ( oder „Insel 9“): siehe bei Samstag, 23.Februar 2013

 

Ko Similan ist die namensgebende Insel. Sie wird auch „Insel 8“ genannt und ist mit fünf Quadratkilometern die grösste der neun Inseln mit der höchsten Erhebung und mehreren Buchten. Der Sand ist weiss und das Schnorcheln sehr gut möglich. Die Felsformation „das Segel“ ist ein Wahrzeichen der Similan-Inseln und kann erstiegen werden. Von dem Felsen bietet sich ein guter Panorama-Blick auf die Bucht Ao Kueak. Die Durchschnittstiefe des Meeres beträgt circa 25 Meter, die maximale Ausdehnung 4,5 km in Nord-Süd- und 1,6 km in Ost-West-Richtung. Die Nationalparkverwaltung bietet auf dieser Insel Unterkünfte an. Im Westen der Insel liegen die „Fantasy Rocks“ oder „Fantasea Riff“, eine der beliebtesten Tauchstellen für Gerätetaucher in sechs bis 40 Metern Tiefe: unterirdische Felsen, komplett mit Weichkorallen, Seelilien und Gorgonienfächern bedeckt und von Fischen bevölkert: Geigenrochen, Korallen-Zackenbarsche, Süsslippen, Schnapper, Blaue Drückerfische und Rotfeuerfische in den Riffwänden, Makrelen und Stachelmakrelen im Meer davor.

 

Ko Payu, auch „Insel 6“, hat auf der östlichen Seite eine der beliebtesten, weil artenreichsten Tauchstellen. Hier gibt es sowohl Stein- als auch Weichkorallen, Seefächer und viele Arten von in Schwärmen schwimmenden Fischen. Die Insel hat keinen Strand, ihre höchste Erhebung beträgt 116 Meter, sie ist 700 m breit und 1,3 km lang.

 

Ko Hin Pousar, auch „Insel 7“, ist ein ca. 400 m breiter und 300 m langer Elefantenkopf-förmiger Granit-Felsen. Unterhalb dieses Felsen finden Taucher in sechs bis 36 Metern Tiefe Höhlen und Felslöcher und weitere einzigartige Unterwasser-Felsgebilde und -Lebewesen wie Blaupunktrochen und Fahnenschwanz-Partnergrundeln, Schleimfische und Fadenschnecken.

 

Ko Haa „Insel 5“ ist rund 200 mal 200 Meter gross und hat einen riesigen Unterwasserfelsen aufzuweisen, der mit Weichkorallen bewachsen ist. In direkter Nachbarschaft können Meeraale beobachtet werden, die ihren Kopf aus dem etwa 32 Meter tiefen sandigen Meeresboden stecken.

 

Die Miang-Insel ist „Insel 4“ siehe bei Donnerstag, 21.Februar 2013.

 

Ko Payan, oder „Insel 3“ ist rund 400 m breit, 300 m lang und hat keine Besonderheiten aufzuweisen. Östlich davon liegen die „Shark Ridge Rocks“, Felsenspitzen, die mehrere Haiarten beherbergen, unter anderem den Weißspitzen-Riffhai, den Leopardenhai und Silberspitzenhaie.

 

Ko Payang, oder „Insel 2“ ist eine keilförmige Insel, die knapp zwei Kilometer lang, zehn Meter hoch und 500 Meter breit ist. Sie hat keine Besonderheiten und auch keine Tauchplätze aufzuweisen.

 

Die Huyong-Insel, „Insel Nummer 1“, liegt am nächsten zur Insel Phuket und hat den längsten weissen Sandstrand der Inselgruppe. Dieser Abschnitt ist aber für Touristen gesperrt, da er ein Ort für die Eiablage der geschützten Suppenschildkröte ist. Thailändische Marinesoldaten kümmern sich in einer eigenen Station um die Eier. Die Gelege werden ausgegraben und in geschützten Terrain bewacht, bis die jungen Schildkröten gross genug sind, um ins Meer entlassen zu werden. Der Meeresgrund der 102 m hohen, 1,8 km langen und 700 m breiten Insel ist hier zehn bis 15 Meter tief, es wachsen weiche, harte und Fächer-Korallen. Die geringe Tiefe lässt die Sonnenstrahlen bis zum Grund vordringen, was ein reiches submarines Leben zur Folge hat.

 

 

Donnerstag, 21.Februar 2013: Similan Islands, Ko Miang

Das grosse Tauchschiff neben uns hat fast die genze Nacht die Generatoren laufen lassen.

Es ist wieder ein sonniger Tag und die meisten Tauchschiffe fahren weg, die Bojen werden aber sofort von anderen Schiffen besetzt. Um 9h kommen schon zwei Parkwächter in ihrem Dinghy angebraust und wir müssen Gebühren für den Nationalpark bezahlen. 400 Baht / Person, 50 Baht / Schiff. Das macht zusammen 850 Baht = ca. 25.50 SFr. Wir finden das sehr viel, als Vergleich: in der Telaga Marina in Langkawi haben wir 17 SFr. / Tag, Inklusive Wasser, bezahlt, und das war immerhin eine Marina.

Kurz vor 10h sind wir schon am Schnorcheln. Das Wasser ist wunderschön klar und es hat auch ziemlich viele diverse Fische. Trotzdem sind wir beide enorm enttäuscht! Man (Liberté und Sea Eagle II) hatte uns zwar gewarnt, aber wir hatten nicht erwartet, dass die Korallen hier derart kaputt und tot sein würden! Ausser den Fischen sieht man nichts Buntes, keine Farbe weit und breit! Schade, wir hatten irgendwie mehr erwartet. Nach 20 Minuten sind wir schon wieder auf der MABUHAY und beobachten die Touris auf den Tagesausflugsbooten, wie sie sich gegenseitig fotografieren und dabei Faxen und Siegeszeichen machen.

 

Die Miang-Insel ist „Insel 4“ und Sitz der Nationalparkverwaltung mit einem kleinen Informationszentrum zu den Inseln in der Bucht Haad Yai. Ihr Sandstrand liegt in der Mitte der Insel vor den Verwaltungs- und Unterkunftsgebäuden. Neben fest installierten Zelten gibt es dort eine Süßwasserquelle, ein Restaurant mit einem angeschlossenen Kaufladen sowie einen Bootsverleih. Ein Wanderweg führt durch den tropischen Regenwald mit Informationstafeln zu Flora und Fauna. Der Pfad, der auch den 128 Meter hohen Gipfel erschließt, führt zur zweiten Bucht Haad Lek auf der Ostseite der Insel. Hier ankern zahlreiche Boote über Nacht. Die Insel ist knapp zwei Kilometer lang und 1,2 km breit.

 

Gegen 16h landen wir mit unserem Dinghy am wunderschönen, weissen Sandstrand, auf der Ostseite der Insel. Von hier laufen wir 400m weit auf den 128m hohen Aussichtspunkt der Insel. 400m sind überhaupt nicht weit und 128m sind absolut nicht hoch. Aber der Weg führt sehr steil hinauf, durch dichten Bambuswald. Es ist feucht heiss und der Schweiss läuft in Strömen. Zum Teil müssen wir uns an Seilen mit Knoten den Berg hinaufhangeln und manchmal unter oder zwischen grossen Felsen hindurch klettern. Aber zuoberst wird man durch eine umwerfende Aussicht auf die Bucht und die Inseln belohnt.

Jetzt laufen wir noch zum Strand an der Nordseite der Insel. Auch dieser ist weisser, pulvriger Sandstrand, irre schön! Hier befindet sich das Hauptquartier des Nationalparks.

Am meisten staunen wir über die kleine Zeltstadt mit lauter militärfarbenen Zweierzelten.

Auch hier werden wir wieder Zeugen von den vielfältigen Fotoideen der (russischen) Touristen.

Kurz nach 17h sind wir wieder auf der MABUHY und Paul unternimmt nochmals einen Schnorchelgang.

Freitag, 22.Februar 2013: Similan Islands, Ko Miang

Es ist ziemlich bedeckt heute, die Sonne hat den ganzen Tag grosse Mühe durch zu kommen.

Am Nachmittag erhalten wir ein e-mail von Daniel und Oliver von der „ex-yellow dog“. Die beiden haben ihr Schiff in Australien verkauft und sind jetzt in Bangkok. Sie wollen nach Phuket kommen und möchten uns dort gerne treffen. Ich schreibe sofort zurück und wir warten auf Antwort.

Wir machen nicht sehr viel. Brot backen, lesen, schreiben, schnorcheln. Am Abend sind nur noch drei Segelschiffe an den Bojen. Aber plötzlich, als es schon dunkel ist sind wieder einige grosse Tauchschiffe hier.

Samstag, 23.Februar 2013: Similan Islands, Ko Miang – Ko Bangu, 9sm

Es ist leicht bewölkt und das Meer sehr unruhig mit ca. 16 Knoten Ostwind. Der Wind bläst genau in unsere Bucht. Dieser Wind war gemäss Gribfiles Wetterbericht erst für morgen Sonntag angesagt. Den ganzen Morgen werden wir zünftig durchgeschüttelt und die Wellen werden immer höher. Wir schauen zu, wie von den Touristenbooten Schnorchler und sogar Kinder (etwa 7 Jahre alt, mit Schwimmflügeli) bei meterhohen Wellen ins Wasser gehen.

Morgens ist noch keine Antwort von Daniel und Oliver da. Wir warten dringendst darauf, weil wir nicht wissen, ob es auf den nördlicheren Inseln auch Internetverbindung hat. Nach dem Mittagessen, endlich eine Antwort. Sie werden am Nachmittag anrufen.

Und tatsächlich kommt um 13h30 der erwartete Anruf aus Bangkok. Die beiden werden am 1.März in Patong sein und so werden wir uns dort treffen können.

Nun können wir diese, im Moment sehr ungemütliche Bucht verlassen. Von 14h15 bis 16 h motoren wir um die südliche Spitze der Insel Miang und westlich der Inseln nordwärts bis zur Insel Nummer 8, der Similan Hauptinsel. Dort hat es leider für uns keine freie Boje und keinen geeigneten Ankerplatz, so dass wir zur Insel Nummer 9, nach Ko Bangu weiter fahren.

Hier ist es wunderschön, die Felsformationen gewaltig eindrücklich und wir können uns daran nicht satt sehen. Kaum an der Boje fest, sind wir schon am Schnorcheln. Und auch hier kommt wieder die grosse Enttäuschung. Es hat zwar einige grosse Fische und sehr, sehr viele Kleine, aber die Korallen sind alle grau in grau und so gut wie tot. Dafür ist das Wasser unheimlich klar und blau, blau, blau....

Das unvermeidliche Kassierschlauchboot kommt und wir müssen wieder 25.50 Sfr./Tag blechen. Im Nachhinein erfahren wir, dass dies der Preis für 5 Tage gewesen wäre!!!

 

Mit uns verbringen zwei grössere Tauchschiffe die Nacht hier. In der Nacht blitzt und donnert es und es gibt einen kurzen (2 Minuten) aber kräftigen Regenschauer.

Sonntag, 24.Februar 2013: Similan Inseln, Ko Bangu

Um 5h40 gibt es plötzlich einen fürchterlichen Schlag im Cockpit. Paul ist von der Sitzbank, wo er fest geschlafen hat, auf den Boden geknallt, voll auf den Ellbogen....

Jetzt kommt er nach unten in sein Bett und versucht wieder einzuschlafen.

Nach dem Frühstück schwimmt eine grosse Schildkröte neugierig rund um unser Schiff herum.

Die Fische bekommen von Paul die Reisreste des Abendessens serviert. Und die freuen sich mächtig. Jedes einzelne noch so kleine Reiskörnchen wird mit einem runden Mündchen eingesaugt. Das Wasser ist wunderbar klar.

Gegen 10h werden wir in unserer „einsamen“ Bucht voll umzingelt von Speedbooten mit 3x225 PS Motoren oder sogar 3x300 PS, mit Touristen, die für einen Tagesausflug (für viel Geld) vom Festland angebraust kommen. Im Wasser wimmelt es von Schnorchlern.

Wir schnorcheln erst wieder, als die Invasion vorbei ist. Und das schaffen wir erst am Nachmittag, gegen 16h. Paul ist schon im Wasser, ein Stück weit weg geschwommen. Ich sitze noch auf der Badeplattform, die Füsse mit den Flossen im Wasser. Von Paul her kommt eine grosse Schildkröte angeschwommen, bleibt bei mir und staunt meine blauen (canadischen) Flossen an. Sie hebt den Kopf aus dem Wasser und schaut mich an. Dann findet sie wieder meine Flossen viel interessanter als mich und steckt den Kopf wieder unter Wasser. Das wiederholt sich zwei- oder dreimal, dabei bleibt sie immer ganz nah bei mir. Wir sind beide ganz fasziniert voneinander. Jetzt kommt Paul angeschwommen und die Schildkröte bleibt immer noch bei uns an der Badetreppe. Sie schwimmt weg, kommt aber sofort wieder zurück und schaut weiterhin sehr interessiert. Plötzlich hat sie genug gesehen und schwimmt weiter ihrer Wege. Das war ein tolles Erlebnis und nur schon deswegen hat sich der weite Weg (100 km, 1 Weg) zu den Similans gelohnt.

 

Wir beschliessen, anstatt wie geplant zu den Surin Inseln zu fahren, morgen direkt von hier wieder zurück zur Insel Phuket zu segeln.

Montag, 25.Februar 2013: Similan Islands, Ko Bangu – Phuket, Nai Yang, 52,2 sm

Wir sind mit zwei Tauchschiffen die einzigen die hier übernachten. In der Nacht bläst es kräftig und danach regnet es heftig, etwa eine Stunde lang. Der Morgen ist total grau und bewölkt. Um 6h45 lösen wir die MABUHAY von der Nationalpark-Boje und segeln mit sehr gutem Wind aus NE, ca 15-20 Knoten, zur Insel Phuket zurück. Wir können etwa die Hälfte der Strecke segeln, dann bricht leider der Wind zusammen und wir müssen motoren. Ganz zum Schluss haben wir den Wind wieder einmal auf die Nase. Aber, wenn wir wie ursprünglich geplant zu den Surin-Inseln gefahren wären, hätten wir den Wind den ganzen Tag volle Pulle auf die Nase gehabt. Der ganze Tag ist trostlos grau. Um 16h45, nach genau 10 Stunden, ankern wir in der Bucht Nai Yarn, in der Nähe des Flugplatzes.

Dienstag, 26.Februar 2013: Phuket, Nai Yang

Der Morgen ist immer noch mehrheitlich grau. Gegen 11h machen wir uns auf den Weg an Land. Wir laufen zum Ort Nai Yarn und essen in einer Strassenküche. Komischerweise hat Paul heute ein grosses Bedürfnis „Thaifood“ zu essen. Nach dem guten Essen kaufen wir im TESCO noch kurz ein und laufen dann wieder zurück zum Strand, wo unser Dinghy liegt. Sobald die Sonne raus kommt, ist es drückend schwül-heiss. Wir laufen durch den Kiefernwald und schauen kurz zu, wie Hochzeitsfotos geschossen werden. Die Braut sitzt auf dem Waldboden und der Assistent trampelt mit seinen Schuhen auf ihrem weissen Rock herum. Der Fotograf liegt mit seiner Kamera flach auf dem Bauch.

Um knapp nach 14h sind wir zurück auf dem Schiff. Gegen Abend bewölkt der Himmel und es wird wieder grau.

Mittwoch, 27.Februar 2013: Phuket, Nai Yang

Wir machen 2 Maschinen Wäsche und Grossputz. Es ist abwechselnd sonnig bis bewölkt, aber heiss. Gegen 13h laufen wir in den Ort Nai Yang. Weil es schon so spät ist und wir ein „Hüngerli“ haben, kaufen wir uns an einer fahrenden Strassenküche Huhn, Wasser und Cola. Wir setzen uns auf einen Baumstamm und mampfen jeder ein sehr gutes Viertel gegrilltes Huhn. Frisch gestärkt laufen wir weiter bis zum Flughafen. Hier schauen wir uns ein wenig um und trinken Kaffee. Rund um den Flugplatz wird fleissig gebaut und erweitert. Nach einem Einkauf bei TESCO geht es zurück zum Dinghy. Unterwegs fängt es an zu regnen und wir setzen uns unter einen Unterstand mit Bänken. Als es nur noch wenig regnet laufen wir weiter zum Strand und sehen hier, dass alles für eine Hochzeit am Strand vobereitet wurde. Und ausgerechnet heute muss es regnen!

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