Thailand: Unterwegs nach Nord-Thailand, 10.11. - .11. 2013, Teil 4
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Sonntag, 10.November 2013: Ayutthaya – Sukhothai, 364 km

...trotzdem ziemlich gut geschlafen. Unsere inneren Uhren scheinen sich langsam wieder an die Ortszeit anzupassen.

Nach einem Iced Coffee bei „Tony's“, werden wir um 8h mit dem TukTuk zum Busstopp gebracht. Unser Bus kommt mit 30 Minuten Verspätung an und um 9h15 geht es nordwärts nach Sukhothai, durch riesige Ebene mit Reisfeldern. Es hat viele Störche. Nach 6 Stunden und 15 Minuten Fahrt erreichen wir Sukhothai. Ca. 1 Stunde später haben wir in Old Sukhothai im Guest House „Vitoon“ ein Zimmer für 300 Bath (ca. 9 Sfr.) gefunden. Es hat ein seeehr hartes Bett, wie ein Brett, ist aber sonst in Ordnung. Abendessen: Paul Nudelsuppe, ich gebratene Nudeln mit Ei, je ein Getränk; 150 Bath (ca. 4.50 Sfr.). Hier in Sukhothai hat es berühmte Tempelanlagen. Aber wir wollen heute keinen einzigen Tempel mehr sehen. Wir machen nur noch einen kleinen Spaziergang und sind um 20h im Bett. Meine Beine sehen immer noch schrecklich aus.

Den ganzen Tag war es leicht bewölkt.

 

Sukhothai (wörtlich: Morgenröte der Glückseligkeit) ist die Hauptstadt der Provinz Sukhothai. Sie liegt in der Nordregion von Thailand.

Gegründet 1238 aus einer alten Khmer-Siedlung, wurde Sukhothai wenig später für 120 Jahre Hauptstadt des gleichnamigen erstmals unabhängigen Königreiches Sukhothai.

Der Stadtkern von Sukhothai wurde 1968 durch ein Grossfeuer vollständig vernichtet, alle Gebäude in diesem Gebiet stammen somit aus jüngerer Zeit.

Sukhothai liegt etwa 440 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bangkok im Einzugsgebiet des Flusses Yom und inmitten eines Hügelgebiets, das dem Reisanbau dient. Die Stadt besteht aus zwei relativ getrennten Stadtteilen: Alt- und Neu-Sukhothai.

 

Geschichtspark Sukhothai

Die alte Stadt, von den Einheimischen auch‚“Alte Stadt“ genannt, war durch Erdwälle und Wassergräben von etwa 2 km x 1,6 km Ausdehnung umgeben. Durch die Befestigungen führten insgesamt vier Eingangstore in die Stadt. Innerhalb dieser Mauern sind die Überreste des königlichen Palastes und die von mehr als 20 Tempeln zu sehen. Der Geschichtspark beinhaltet zusätzlich Gebiete nördlich, östlich, südlich und westlich außerhalb der Mauern, in denen weitere Ruinen-Tempel stehen.

Bereits 1942 gab es Pläne, sie als historischen Park zu restaurien. Die ersten Arbeiten zur Bestandsaufnahme begannen aber erst Anfang der 1950er Jahre. 1976 legte die thailändische Regierung fest, dass die Ruinenfelder zu einem Geschichtspark („Historical Park“) ausgebaut werden sollten. Die endgültige Restaurierung wurde 1988 abgeschlossen, als der Sukhothai Historical Park durch König Bhumibol Adulyadej eingeweiht wurde. Am 12. Dezember 1991 wurde der Geschichtspark zu einem Teil des Weltkulturerbes der UNESCO erklärt.

Innerhalb und ausserhalb der alten Stadtmauern sind heute fast 200 Tempelruinen zu sehen, die ältesten stammen aus dem 13. Jahrhundert.

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