Thailand: Chiang Mai, 11.11. - 12.11. 2013
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Montag, 11.November 2013: Sukhothai – Chiang Mai, 365km

Nach dem Frühstück, Paul einen Iced Coffee, ich zwei kleine, plütterweiche, heisse Croissants und Kaffee, fahren wir mit 30 Minuten Verspätung, um 9h mit dem Bus nach Chiang Mai. Die Fahrt dauert 5½ Stunden, ist 365km weit und kostet 239 Bath (etwa 7.20 SFr.). Zu Hause habe ich für den Bus von Pieterlen nach Biel 6 Sfr. bezahlt. Heute fahren wir in einem staatlichen Bus. Der ist nicht so luxuriös wie die riesigen, privaten VIP-Busse, aber dafür ist er billiger und nicht so tiefgekühlt. Um 14h30 sind wir in Chiang Mai. Per Sammeltaxi geht es in die Altstadt. Das Guest House Rose, das wir per Internet für 6 Nächte gebucht und bezahlt haben, ist unakzeptabel, auch für uns, die wir doch allerhand gewöhnt sind. Das Zimmer hat keine Fenster und überhaupt sieht alles sehr schmuddelig und heruntergekommen aus. Nein Danke!

Wir laufen die Strasse weiter und finden im „Same Same“ Guest House ein Zimmer für 400 Bath (ca. 12 SFr.). Eigentlich ist es zu teuer, für das was es bietet, aber wir nehmen es trotzdem. Nach einem langen Spaziergang essen wir zu Abend und trinken gleich nebenan im Guest House Diva einen Iced Coffee. Der Besitzer ist ein Schweizer und heisst Stefan.

Ich gehe noch kurz ins Internet-Café gegenüber. Hei, ist das schwierig auf einer Thailändischen Tastatur zu schreiben.

Den ganzen Tag war es sonnig. Wir finden es hier überhaupt nicht kühler als in Bangkok. Chiang Mai liegt in einer Ebene auf etwa 360m Höhe.

In unserem Zimmer würfeln wir noch ein paar Runden.

 

Chiang Mai ist eine Grossstadt und Hauptstadt in der thailändischen Provinz Chiang Mai. Mit ihren 135.757 Einwohnern die grösste und kulturell wichtigste Stadt in der Nordregion von Thailand und wird wegen der landschaftlichen Schönheit auch Rose des Nordens genannt.

Chiang Mai liegt in einem windgeschützten Flusstal des Maenam (Fluss) Ping, zu Füssen des Berges Doi Pui (1685 m über Meereshöhe).

Die Provinzhauptstadt bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Nordens. Die frühere Beschaulichkeit ist einer westlichen Hektik gewichen, viele alte Teakholzhäuser sind durch Betonbauten ersetzt. Dadurch wird der enorme Gegensatz zu den ausserhalb der Stadt in traditioneller Art siedelnden Angehörigen der Bergvölker (unter anderen Akha, Meo, Lisu, Karen) überdeutlich.

Chiang Mai hat insgesamt ungefähr 200 buddhistische Tempel (Wat), viele davon liegen in der Altstadt. Diese wird von einem Viereck aus der antiken Stadtmauer (Reste davon sind noch erhalten) und einem parallel dazu verlaufenden Wassergraben umschlossen, der auf zahlreichen Brücken überquert werden kann. Das Zentrum der modernen Stadt hingegen liegt östlich ausserhalb der ehemaligen Stadtmauern zum Ufer des Maenam Ping hin.

Chiang Mai ist das Zentrum des thailändischen Kunsthandwerks. Insbesondere die Holzverarbeitung, die Textilherstellung und die Bearbeitung von Jadeschmuck sind wichtige Zweige der Wirtschaft. Die Chinnaraje Co.,Ltd., ein Hersteller für Autorikschas, hat in der Stadt seinen Sitz. Daneben ist natürlich der Tourismus eine wichtige Erwerbsquelle vieler Menschen.

Dienstag,12.November 2013: Chiang Mai

Chiang Mai liegt 751km von Bangkok entfernt.

Bei Bernd, dem Deutschen Freund von Stefan buchen wir eine 2-Tagestour für Mittwoch

und Donnerstag. Danach latschen wir mit dem kleinen ACER-Laptop im Rucksack durch die ganze Stadt. Er braucht dringendst einen neuen Akku, weil er nur noch am Strom angeschlossen bedienbar ist. Beim ACER-Hauptgeschäft sagt man uns, 2-3 Wochen Wartezeit, wenn man den Akku in Bangkok bestellt. Wir gehen danach noch in -zig verschiedene Computergeschäfte; keine Chance, niemand hat einen Akku für uns. Am Nachmittag laufen wir kilometerweit, bis wir dann endlich ein Sammeltaxi zum Doi Suthep nehmen. Dies ist ein wunderschöner Tempel auf etwa 1600m, den man über 306 Stufen erreicht.

Wat Phra That Doi Suthep – gegründet wahrscheinlich 1371, heutiges Aussehen seit 1805, hoch am Doi Suthep über Chiang Mai gelegen (die Straße dorthin wurde erst 1935 gebaut), mit großartiger Aussicht über das ganze Tal.

Per Sammeltaxi fahren wir wieder zurück bis zur Stadtmauer, von wo aus wir dann wieder kilometerweit zu Fuss bis zu unserem Guest House laufen. Unterwegs sehen wir überall enorm schöne Tempelanlagen. Unter anderen auch den Wat Chedi Luang – mit Ruine einer riesigen Chedi, die 1545 durch ein Erdbeben zerstört wurde.

Das Abendessen gibt es im Guest House Diva, vom Schweizer Stefan, direkt neben unserem Guest House. Und es ist kaum zu glauben, aber wir essen doch tatsächlich „Züri Gschnätzlets mit Röschti“! Und es ist sogar prima gut! Zwar besteht das „Züri Gschnätzlets“ nur aus etwa 4 Bisschen Fleisch und sehr viel Sauce, und die Kartoffeln sind noch ein wenig roh, aber trotzdem ist alles sehr gut. Dazu gibt es eisgekühltes Zitronenfrappée.

Den ganzen Tag war es sehr sonnig und heiss. Nun müssen wir nur noch die Rucksäcke für morgen packen!

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