Malaysia: Langkawi: 01.01. - 21.01.2014, Teil 2
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Mittwoch, 1.Januar 2014: Pantai Cenang
Soli, schon wieder ist ein Jahr vorbei! Und? Was machen wir dieses Jahr alles für verrückte Sachen?
Ich sitze am Computer und lösche Fotos, als Paul ruft: „Komm schau mal wer da kommt!“ Ich bin ruckzuck oben und staune nicht schlecht! Es sind Andrea und Jimmy von der „Island Prisme“. Sie Engländerin, er Kanadier. Mit den beiden haben wir viele lustige Momente in Indonesien und Malaysia verbracht. Wow, ist das eine Überraschung! Wir freuen uns alle enorm uns wiederzusehen. Sie liegen mit ihrem Schiff ganz in der Nähe von uns. Aber wir haben sie nicht erkannt, weil ihr Schiff früher blau war und jetzt gelb ist. Zur Feier des Tages serviert Paul Rotwein und Crackers mit Camembert und Schweizer Gruyère Käse. Kurz nach 14h verlassen uns die beiden und wir gehen nach Cenang ins „Waterworld“ (Eintritt 40 Ringgit/Person, ca. 12 Sfr.). Das ist ganz schön gemacht und mir haben es ganz besonders die lustigen südafrikanischen kleinen Pinguine angetan. Am Schluss kommt man beim Ausgang durch den obligatorischen Souvenirladen und hier noch zusätzlich durch einen riesigen Duty Free Shop. Langkawi ist ja eine zollfreie Insel. Danach suchen wir wieder einmal vergeblich einen Supermarkt. Wir finden aber einen Früchtestand, wo wir einheimische Bananen, Orangen und Granny Smith-Äpfel aus Südafrika kaufen. Um 17h30 sind wir wieder auf der MABUHAY. Auf den Baustellen wird hier heute fleissig gearbeitet!
Heute war es richtig sonnig und heiss.

Donnerstag, 2.Januar 2014: Pantai Cenang
Wir bleiben auf dem Schiff und werkeln ein wenig herum. Putzen, waschen, schreiben. Es ist sonnig und heiss. Sehr guter Wind um nach Thailand zu segeln. Mit uns sind noch 4 Schiffe hier.

Freitag, 3.Januar 2014: Pantai Cenang
Es ist bewölkt, kein Regen, sehr angenehm. Gegen 13h gehen wir an Land. Mein Internet-Guthaben ist aufgebraucht und wir wollen neu aufladen. Wir machen einen langen Strandspaziergang und schauen zu, wie die Touristen per Motorboot an einem langen Seil, am Fallschirm übers Meer gezogen werden. Und wir suchen wieder einmal einen Laden, wo wir Gemüse, Früchte, Fleisch kaufen könnten. Wieder vergebens.
Gegen 17h, wir sind längst wieder auf der MABUHAY, regnet es ein paar Tropfen und es donnert irgendwo. Kurze Zeit später schüttet es etwa eine halbe Stunde lang aus allen Rohren. Paul montiert seit langer, langer Zeit wieder einmal die Seitenwände unserer Kuchenbude, damit wir im Trockenen im Cockpit essen können.

Samstag, 4.Januar 2014: Pantai Cenang

Die Sonne scheint wieder.
Paul will eine unserer Taucherlampen in Betrieb nehmen, die wir sehr lange nicht mehr gebraucht haben, dabei „explodiert“ der Akku! Wow, mal was Neues, das hatten wir noch nie!!!
Gegen 17h kommen Antje und Holger mit ihrer „Freyja“ aus Kuah anmotort. Dies ist nach 10 Monaten ihr erster Tag wieder auf dem offenen Meer. Sie ankern neben uns und Paul holt sie mit unserem Dinghy zu uns zum Sundowner rüber. Und weil es gerade so gut passt, laden wir die beiden gleich zum Abendessen bei uns ein. Es gibt Spaghetti mit Hackfleisch. Wir sind seit einer ganzen Woche schon hier vor Anker und es war immer ruhig wie im Ententeich. Weil der Wind auf West gedreht hat, haben wir jetzt eine sehr blöde Dünung die das Schiff heftig schaukeln lässt. Bei so einem „Schaukel“ flutschen sogar Antjes Spaghetti aus dem Teller! Aber es wird trotzdem ein sehr gemütlicher Abend, den wir, glaube ich, alle geniessen.

Sonntag, 5.Januar 2014: Pantai Cenang - vor der Telaga Marina, 6,7 sm
Die Nacht war heftig! Schaukel, Schaukel, Schaukel!!! Erst gegen Morgen hört die Schunkelei endlich auf und die MABUHAY liegt wieder still, als ob nichts gewesen wäre. Die Sonne scheint.
Eigentlich wollten Antje und Holger weiter Richtung Thailand fahren, aber irgend etwas stimmt mit dem Keilriemen an der „Freyja“ nicht. Er quietscht. Paul eilt zu Hilfe, gibt sein Fachwissen weiter und zusammen mit Holger lösen sie das Problem. Inzwischen ist es aber schon Mittag und die „Freyja's“ beschliessen, am Nachmittag mit uns rüber vor die Telaga Marina zu fahren.
Nach dem Mittagessen verlegen wir die MABUHAY 6,7 sm weiter, wo wir vor der Telaga Marina ankern. Eine halbe Stunde können wir segeln und 1½ Stunden müssen wir motoren. Hier an dem Ankerplatz hat es viele Schiffe. Eines davon kennen wir, die „Solar Planet“. Swen kommt zu uns rüber und wir haben wieder einmal sehr viel zu erzählen. Um 18 h sind wir auf der „Freyja“ zum Abendessen eingeladen. Mmm..., Antje hat einen sehr guten Eintopf gekocht, super! Die Zeit vergeht viel zu schnell und wir müssen uns schon wieder von Antje und Holger verabschieden.

Montag, 6.Januar 2014: Telaga
Ahh..., herrlich geschlafen, ohne Schaukelei! Sehr schönes Wetter.
Die „Freyja“ und die „Solar Planet“ fahren aus der Ankerbucht. Beide wollen nach Thailand. Wir bleiben hier und gehen nach dem Mittagessen bei der Marina an Land. Paul will einen Kanister voll Diesel kaufen und ich will im Shop bei der Tankstelle schauen, was es da so im Tiefkühler für schöne Sachen hat. Zuerst machen wir einen Spaziergang zu den Läden und Restaurants im Marina -Gelände. Ausser einer Bäckerei gibt es hier kein Geschäft, das irgend etwas Frisches (Gemüse, Früchte, Eier, Fleisch) anbietet. Im Restaurant „mare blu“ trinken wir ein kühles Bier und kehren zur Tankstelle zurück. Paul kauft 20 Liter Diesel à 2 Ringgit (ca. 60 Rappen/Liter, zollfrei). Ich kaufe unterdessen im Tankstellenladen ein bisschen Fleisch aus der Tiefkühltruhe. Von der gegenüberliegenden Strassenseite beobachtet eine ganze Affenbande interessiert, wie die Autos aufgetankt werden. Kaum wieder zurück auf dem Schiff will es regnen. Bis wir alle Luken geschlossen und die Seitenwände der Kuchenbude montiert haben, ist es auch schon vorbei und die Sonne scheint wieder.

Dienstag, 7.Januar 2014: Telaga, sonnig
Nach dem wir noch schnell getankt haben (1 Liter Benzin = 2.10 Ringgit oder 65 Rappen zollfrei), fahren wir um 9 h mit unserem kleinen Mietautöli (Daihatsu/ 50 Ringgit/ ca.15 Sfr., für den ganzen Tag) los. Zuerst erkunden wir die Nordseite der Insel Langkawi. Vorbei an 2 Golfplätzen fahren wir bis zum Endpunkt der sehr gut ausgebauten Strasse und hier fangen wir schon an zu staunen. Wird doch die lange Zufahrtsstrasse zum Hotel „The Datai“ tatsächlich von einem Mann mit einem Laubbläser von JEDEM Blättchen, das von den Bäumen fällt, befreit. Der Mann hat eine Lebensstellung, wir befinden uns nämlich hier mitten im Dschungel! Wir möchten gerne in diesem Hotel eine Tasse Kaffee oder einen Iced Coffee trinken. Aber wir getrauen uns kaum hinein, alles sieht sehr nobel und perfekt aus. Die Angestellten sind alle weiss gekleidet, es hat einen Teich mit wunderschönen Seerosen. Wir werfen einen Blick auf die Terrasse mit dem grossen Pool und stellen fest, dass wir hier irgendwie fehl am Platz sind. Dies ist nicht unsere Preisklasse und wir verziehen uns schleunigst wieder aus diesen heiligen Hallen.... (meine Nachforschungen haben ergeben, dass das billigste Zimmerlein für 2 Personen jetzt im Januar, schlappe 874 Sfr.kostet, aber immerhin ist das Frühstück inbegriffen!).
Jetzt fahren wir nach Kuah um einzukaufen. Unterwegs hocken überall ganze Affenfamilien am Strassenrand. Beim Chinesen kaufen wir 2.480 kg Emmi-Gruyère (ca. 55 Sfr.) und 2 Kilo Emmi-Erdbeeryoghurt. Und diesen Käse teilen wir diesmal mit NIEMANDEM! Den vertilgen wir ganz alleine. Danach kaufen wir im Supermarkt Parade ganz viel Gemüse und 30 Eier ein. Paul bekommt einen neuen holzigen Besenstiel, damit er wieder deckschrubben kann.
Das Mittagessen gibt es in der Strassenküche in Kuah. Paul Nudelsuppe, ich gebratene Nudeln (Mee Goreng) mit Shrimps, Tofu und sonst so Zeug, aber sehr gut. Mit zwei Getränken 12.70 Ringgit = ca. 3.80 Sfr.). Auf dem Rückweg machen wir noch bei einem Chinesischen Supermarkt Halt und sind gegen 15h zurück in Telaga. Wir buckeln alle unsere Einkäufe zum Dinghy und fahren zur MABUHAY, wo wir schweissüberströmt alles verstauen. Und weil wir uns das jetzt verdient haben, tuckern wir mit dem Dinhgy nochmals an Land und genehmigen uns im „mare blu“ jeder einen halben Liter Bier im Krug (5 Ringgit pro Krug= etwa 1.50 Sfr.). Ahhh, schön kühl!

Mittwoch, 8.Januar 2014: Telaga, leicht bewölkt bis sonnig
Hier an diesem Ankerplatz vor der Marina Telaga fühlen wir uns so richtig wohl. Vor allem ist es schön ruhig, weil es keine Jetskifahrer hat, die enormen Spass daran haben, um die Segelschiffe zu brettern. Es hat nur ein Amphibienfahrzeug, das jeden Tag mit den Touristen seine Runden durch die Bucht dreht.
Während ich wieder mal schreibe, nimmt Paul den Vergaser des Dinghy-Motors auseinander und reinigt ihn. Irgendwie hat er das Gefühl, dass der Motor nicht sauber läuft.

Donnerstag, 9.Januar 2014: Telaga
Sind den ganzen Tag an Bord und machen nicht sehr viel. Es ist ziemlich bewölkt und gegen 16h regnet es etwa 2 Stunden und es wird eher kühl.

Freitag, 10.Januar 2014: Telaga
Gegen 16 h sind wir an Land um Brot zu kaufen. Danach gibt es im „mare blu“ ein Happy Hour Bier. Im arabisch/indischen Restaurant „Maharadja“ essen wir zu Abend. Zur Vorspeise gibt es für jeden 2 Samosa, kleine Teigtaschen mit einmal Käsefüllung, einmal Hackfleischfüllung vom Schaf. Danach für Paul einen gemischten arabischen Grillteller mit Huhn, Schaf, Rind. Ich eine gegrillte Hühnerbrust, dazu für beide ein paar Pommes und supergutes Fladenbrot. Mmm..., echt gut! Paul gönnt sich anschliessend noch eine „shisha“, eine arabische Wasserpfeife. Bestellt hat er sie mit Apfelaroma im Tabak, aber er sagt sie schmecke nach Pefferminz-Bonbons.

Samstag, 11.Januar 2014: Telaga, sonnig bis bewölkt, sehr viel Wind
Am Nachmittag kommt plötzlich die „Fee“ auf den Ankerplatz gefahren. Werner und ein Mann den wir nicht kennen, kommt ganz kurz beim Vorbeifahren mit dem Dinghy an die MABUHAY, wünscht uns ein gutes neues Jahr und düst schon wieder weiter. Er muss seine Dieselkanister auffüllen und morgen will er weiter nach Thailand. Kurz danach kommt die „Island Prisme“ von Andrea und Jim und ankert in unserer Nähe. Wir wollen spazieren gehen und fahren mit dem Dinghy bei der „Island Prisme“ vorbei. Wir müssen unbedingt an Bord steigen und Jim's Schwager Tim aus Kanada (Vancouver Island) kennen lernen. Andrea ist gestern nach Neuseeland geflogen, wo sie ein Jahr lang Schule geben wird (Geld verdienen!). Nach einem Bier auf der „Island Prisme“ verabreden wir uns im „mare blu“ zu einem Happy Hour Bier. Weil soooo viel Bier für mich nicht gerade „gesund“ ist, bestellen wir dazu einen Teller voll „Knoblauchbrot“, damit wir etwas im Magen haben. Wir diskutieren mit Tim und Jim über allerlei und es geht lustig zu. Paul spricht sogar Englisch! Wir verabschieden uns von den beiden und essen auf der MABUHAY Resten.

Sonntag, 12.Januar 2014: Telaga, sonnig bis bewölkt, sehr viel Wind
Mitten in der Nacht sagt Paul plötzlich: “No Sir!“. Am Morgen behauptet er, das sei unmöglich wahr. Am Nachmittag sind wir wieder mit Jim und Tim im „mare blu“ auf ein Bier. Wir laden die beiden spontan auf die MABUHAY zum Abendessen ein. Es gibt „Gschwellti“ (Pellkartoffeln) und verschiedene Käse. Jim bringt einen gemischten Salat mit und eine 0.7 Liter Flasche Kanadischen Whisky. Es wird ein sehr gemütlicher Abend und bei Feierabend ist die Whisky Flasche leer....

Montag, 13.Januar 2014: Telaga, leicht bewölkt, kein Wind
Jim und Tim verabschieden sich. Sie fahren heute nach Thailand.
Am späteren Nachmittag machen wir einen langen Spaziergang, dem Strand entlang. Auf dem Rückweg begegnen wir einer kleinen Affenhorde, „normale“ Langschwanzmakaken. Am gleichen Ort befindet sich ein grosser Waran. Wir sind ganz nah dran, aber natürlich liegt der Fotoapparat auf dem Schiff. Die Tiere beäugen sich respektvoll und gehen sich dann in einem weiten Bogen aus dem Weg. Kurze Zeit später sitzt ein lustiger, schwarzer Affe, mit weissen Augenringen und weissem Fell rund um den Mund, auf dem Boden und frisst gemütlich Nüsse oder etwas ähnliches. Er lässt sich von uns, die wir etwa 2 m neben ihm stehen, überhaupt nicht stören.
Zurück auf der MABUHAY gibt es Röschti und südafrikanische Bratwurst.

 

Die Warane bilden eine 73 Arten umfassende Gattung der Schuppenkriechtiere. Sie kommen in den tropischen und subtropischen Gebieten von Afrika, Asien und Australien vor und bewohnen eine Vielzahl von Lebensräumen. Die meisten Warane sind lang gestreckte Echsen mit spitz zulaufendem Kopf und einem langen Schwanz. Je nach Art wird eine Länge von 20 cm bis 3 m erreicht. Die größten heute lebenden Echsen gehören der Gattung der Warane an. Ein auffallendes Merkmal der Warane ist die lange und an der Spitze tief gespaltene Zunge; sie dient beim Züngeln der geruchlichen Wahrnehmung, welche bei Waranen der wohl wichtigste Sinn ist.

Alle Warane sind tagaktiv und verbringen die Nacht je nach Art in selbst gegrabenen Bauen, Baumhöhlen oder ähnlichen Unterschlüpfen. Die saisonale Aktivität von vielen Waranen wird von der Trockenzeit in ihren Lebensräumen geprägt. Während dieser Zeit mangelt es an Nahrung, und die Warane überdauern die Trockenzeit in einem Versteck.

Es gibt sowohl bodenbewohnende und baumbewohnende als auch teils wasserbewohnende Arten. Durch besondere Anpassungen von Herz, Lunge und Ventilation können Warane weit mehr Sauerstoff als andere Schuppenkriechtiere aufnehmen, sie haben also eine effizientere Atmung und sind zu einer aktiveren Lebensweise und größerer Leistung befähigt. Die meisten Warane suchen große Gebiete züngelnd nach Beute ab. Nahezu alle Warane sind Fleischfresser und ernähren sich von Insekten, anderen Wirbellosen oder auch kleinen bis mittelgroßen Wirbeltieren. Einige Arten fressen auch Aas. Nur drei Arten auf den Philippinen fressen neben tierischer Nahrung auch zu einem großen Teil Früchte.

Einige Arten der Warane sind von hoher wirtschaftlicher Bedeutung für den Menschen und werden besonders in Afrika und Südostasien für den Lederhandel und als Fleischlieferanten gejagt. Während eine Reihe von Arten diesem Bejagungsdruck augenscheinlich standhält, verzeichnen andere kommerziell genutzte Waranarten beträchtliche Bestandseinbußen. Daneben sind Warane oft durch den Verlust ihres Lebensraumes gefährdet.

Donnerstag, 16.Januar 2014: Telaga, sonnig, viel Wind
Paul versucht den neuen Tourenzähler einzubauen. Aber, wen wundert es, er passt nicht. Der Durchmesser ist zu gross und das ganze Teil ist zu lang, ausserdem fehlt eine Befestigungsklammer.
Paul geht zu Greg um entweder das Geld zurück oder einen anderen, passenden Tourenzähler zu bekommen. Paul kommt zurück, ohne Tourenzähler oder Geld. Ein weiteres Telefonat von Greg mit Sidney ergibt, dass unser Tourenzähler nicht ein Original von Yanmar ist.
Den ganzen Tag herrscht sehr viel böiger Wind. Unser Nachbar, das 54 Fuss Schiff „Cognac“ driftet langsam weg. Und natürlich ist keiner an Bord! Den ganzen Nachmittag beobachten wir das Schiff, wie es langsam auf ein anderes Schiff zu slipt. Wir sind in keiner Weise in Gefahr, gerammt zu werden, aber wir steigen ins Dinghy und warnen den betreffenden Eigner. Er ist sofort an Deck und hebt den Anker, um „Cognac“ aus dem Weg zu gehen und anderswo wieder zu ankern. Per Funk warnen wir das Schiff „Love Song“ und auch die heben den Anker und machen sich aus dem Staub. Kevin und Patricia von der „Osprey“ und wir sind eigentlich die Einzigen, die uns um die „Cognac“ sorgen und sie ständig im Auge behalten. Paul und ich gehen um 16h kurz zu Greg um das Geld und unseren Mustertourenzähler bei ihm abzuholen. Endlich, gegen 18h kommen die Besitzer des Schiffes „Cognac“ zurück und bedanken und entschuldigen sich bei den gefährdeten Schiffen und bei uns. Wir sind froh, ist niemandem etwas passiert!

Freitag, 17.Januar 2014:Telaga, sonnig mit sehr viel Wind
Es hat wieder sehr viel böigen Wind, es ist zum Wäsche annageln!
Paul montiert wieder den defekten Tourenzähler. Ansonsten machen wir nicht sehr viel, ausser die angenagelte Wäsche wieder abzunehmen und sie fein duftend zu versorgen. Gegen 17h sind wir an Land um in der Bäckerei ein Baguette zu kaufen und im „mare blu“ für den obligaten Krug Bier Von hier bestaunen wir die riesigen Motoryachten und Katamarane, die direkt vor den Restaurants liegen.

Samstag, 18.Januar 2014: Telaga, sehr sonnig und enorm windig
In der Nacht hat es geblasen wie verrückt. Am Morgen dauert der böige Wind an (bis 30 Knoten). Im Ankerfeld ist wieder „action“ angesagt. Zwei Schiffe driften durch die Bucht, aber diesmal mischen wir nicht mit. Heute kümmern sich andere, die näher dran sind als wir darum.
Eigentlich wollten wir ja heute diese Ankerbucht verlassen. Aber mit diesem böigen Wind sind wir hier sehr gut aufgehoben und bleiben deshalb noch etwa 2 Tage hier. Jetzt haben wir hier so lange auf das falsche Ersatzteil gewartet, nun spielen zwei weitere Tage auch keine Rolle mehr.

Sonntag, 19.Januar 2014: Telaga, sonnig, immer noch Wind
Gegen morgen hat es wieder zünftig geblasen, aber es wird langsam ruhiger. Die Windprognosen von www.windguru.com stimmen ziemlich genau für Langkawi. Bis morgen soll sich die Lage wieder ziemlich beruhigen und wir werden wieder langsam Richtung Kuah segeln. Und weil Sonntag ist, gönnen wir uns zum Abendessen eine gute Pizza im „mare blu“.

Montag, 20.Januar 2014: Telaga, sonnig, sehr windig
Wieder bläst es wie verrückt und wir verschieben unsere Abreise von hier nochmals um einen Tag auf morgen. So ein Mist! Jetzt müssen wir heute nochmals ins „mare blu“ wegen dem unvermeidlichen kühlen Krug Bier....

Dienstag, 21.Januar 2014: Telaga, leicht bewölkt, weniger Wind
Der viele Wind nimmt langsam ab uns wir fragen uns den ganzen Tag: sollen wir jetzt los nach Kuah oder nicht? Aber dann entscheiden wir doch, hier in dieser sehr gut geschützten Bucht zu bleiben.
Am Nachmittag gehen wir auf Affensuche. Wir laufen ein kurzes Stück auf der Hauptstrasse und treffen schon bald auf eine grosse Affenbande. Die sitzen bei einem Parkplatz am Strassenrand im Wald. Ein Auto steht da mit Leuten drin. Ein Affe sitzt auf der Kühlerhaube und ein anderer auf dem rechten Aussenspiegel. Die anderen Affen des Clans sitzen auf dem Boden in Grüppchen herum und lausen sich hingebungsvoll. Die Kleinen balgen herum und einer spielt mit einem Plastiksack. Bei einer Gruppe ist ein winziges Äffchen dabei, es hat noch ein ganz dunkles Fell, das unter den Erwachsenen herumturnt. Die Affen lassen sich von uns überhaupt nicht stören, aber wir haben von den grossen Macho-Affen ganz gehörigen Respekt.....
Von hier marschieren wir direkt zum “mare blu“, zum kühlen „happy-hour-Bier“

 

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