Malaysia: Penang, 29. 01.2014, Teil 4
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Mittwoch, 29.Januar 2014: Penang, sonnig und sehr heiss

Wir haben 12 Stunden am Stück geschlafen. Scheinbar waren wir wirklich müde! Paul hat immer noch Hoffnung auf einen neuen Tourenzähler. Nach dem Frühstück bei den Indern laufen und laufen und laufen wir wieder quer durch die Stadt. Aber wir haben Pech, die meisten Geschäfte haben schon heute geschlossen wegen dem Chinesischen Neujahrsfest vom Freitag. Rund 50% der Einwohner Penang's sind Chinesen. Aber dafür entdecken wir etwas anderes, sehr interessantes; die Chinesischen Clan Jetties. In der Nähe des Fähranlegers kann man das tägliche Leben der 

Chinesischen Clans beobachten. Dort wohnen die Familienverbände der „Lim“ und „Lee“ und „Chew“ usw., die alle den selben Nachnamen tragen, in Pfahlbausiedlungen über dem Wasser. Die „Hauptstrasse“ ist ein Brettersteg , dem beidseitig die hölzernen Wohn – und Geschäftshäuser angegliedert sind. Rücksichtvolle Touristen haben das Privileg herumwandern zu dürfen, während Mitglieder anderer Clans der Zutritt verwehrt wird.

Wir schauen uns ein paar solcher Jetties an, die alle sehr schön mit vielen roten Lampions geschmückt sind, aus Anlass des Chinesischen Neujahrsfestes. Bei einem dieser Stege befindet sich am Ende ein Tempel der aufs Meer hinausgebaut ist. Dieser Tempel ist wunderschön und rundum geschmückt mit roten Lampions und tausenden von Chrysanthemenstöcken. Er gefällt sogar Paul.

Das Mittagessen nehmen wir an einem vegetarischen Buffet ein. Jeder nimmt sich einen Teller voll (kaltes) Gemüse. Paul macht einen grossen Bogen um die Tofuschüssel....Dazu gibt es chinesichen Icetee. Wir laufen weiter am Queen Victoria Clock Tower vorbei zum Fort Cornwallis. Hier trinken wir etwas und weil wir nicht verstehen, was es hier gibt, bestellen wir einfach mal einen Cocos-Shake und einen anderen Drink dazu. Der andere Drink stellt sich als Vanille-Glacé heraus, mit Maiskörnern und roten Bohnen und sonst noch so undefinierbarem Zeug. Paul isst das meiste davon tapfer auf. Wir schleppen uns in der Hitze weiter bis zu unserem Hotel zurück, wo wir um 16h nur noch eines im Sinn haben: kalt duschen. Wir sind kaputt. Jetzt kennen wir sämtliche Strassen und Gassen von Penang's Altstadt, aber einen neuen Tourenzähler haben wir immer noch nicht!

Zum Abendessen gibt es im „Red Garden“ für Paul gegrilltes Huhn mit Nudeln und für mich „Biryani-Reis“ mit Huhn.

 

Biryani ist ein Reisgericht. Der Name Biryani entstammt dem persischen Wort beryā(n) und bedeutet "gebraten", "geröstet". Regionale und lokale Varianten von Biryani gibt es im ganzen Mittleren Osten bis nach Südostasien.

Hauptbestandteil ist gewürzter Reis, besonders Basmatireis. Dazu gibt man gewürztes und gebratenes Fleisch wie etwa Lamm, Hammelfleisch, Hühnchen oder Rindfleisch. Auch vegetarische Variationen sind möglich und gelegentlich isst man Biryani mit gekochten Hühnereiern. Typisch sind ausserdem Zwiebeln, Chilis und Nüsse, die man gebraten dem Reis zufügt. Das Gericht kann weiter mit Rosinen sowie anderen Zusätzen verfeinert werden. Beliebt sind Varianten mit Joghurt, Gemüse oder Mango-Chutney. Mittlerweile findet man spezielle fertige Gewürzmischungen im Handel.

 

Wir hören noch ein wenig der Livemusik zu und sind um 22h schon im Land der Träume.

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