Thailand: mit Marcus und Jessi, 07.04. - 09.4.2014 2014, Teil 1
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Montag, 7. April 2014: Patong, leicht bewölkt, sonnig

In der Nacht hat es nur ganz kurz ein paar Tropfen geregnet. Es ist wieder sehr heiss.

Wieder ist ein grosser Kreuzfahrer in der Bucht.

Wir beobachten wieder einen Hornhecht, vermutlich den gleichen wie gestern. Er schwimmt um die MABUHAY herum und sucht sich was zu futtern. Ein ganzer Schwarm kleiner Fischlein ist in der Nähe. Als der Hornhecht sich nähert, stürzen sich die Kleinen geschlossen und todesmutig auf den Räuber. Das machen sie mehrmals und es gelingt ihnen doch tatsächlich, den Angreifer zu vertreiben. Unglaublich!

Ich versuche per Internet Flüge zu buchen um im Mai von Langkawi nach Bangkok zu gelangen. Mann oh Mann, ist das wieder einmal mühsam! Entweder schmeisst es mich raus, oder es heisst lapidar : die Seite ist abgelaufen. Grr....! Endlich gelingt es mir, wenigstens eine Teilstrecke, von Penang nach Bangkok zu buchen. Uff, ich bin geschafft!

Monika und Eric rufen an. Ihre „Aroha“ ist aufgeladen worden und sie fliegen noch heute Abend um 19h10 nach Wien.

Paul und ich fahren wie abgemacht um 17h20 mit dem Taxidriver Moo zum 45 km entfernten Flugplatz. Der Flug von AirBerlin, über Zürich-Düsseldorf-Abu Dhabi-Phuket ist schon um 18h13 gelandet (statt um 18h40). Es dauert nicht lange und wir können unsere Besucher Sohn Marcus und Enkelin Jessica in die Arme schliessen. Moo hat auf uns gewartet und wir kehren sofort zurück nach Patong. Bevor wir per Dinghy zur MABUHAY fahren, essen und trinken wir in der Nähe des Steges, im Restaurant „Komma“ noch eine Kleinigkeit.

Auf der MABUHAY gibt es viel zu erzählen und die verschiedenen Feuerwerke in der Stadt zu bestaunen. Nach der Bettenverteilung, Marcus in der Bugkabine, Paul oben im Cockpit, Jessi und ich im grossen Bett in der Heckkabine, herrscht gegen 23h endlich Ruhe.

Dienstag, 8. April 2014: Patong, leicht bewölkt aber sehr schwül heiss

Mitten in der Nacht wache ich auf und bin alleine im grossen Doppelbett. Jessi ist verschwunden! Ich finde sie bei ihrem Papi im Bett. Sie ist ausgezogen, weil ich scheinbar schnarche...,ups!!!

Gegen 10h fahren wir per Dinghy an den Steg. Wir wollen das Dinghy am Steg festmachen, aber man sagt uns, der Steg werde abgebaut, weil eine „big wave“ (grosse Welle) erwartet werde. Paul und Marcus fahren nochmals zur MABUHAY und geben mehr Kette, falls wirklich viel Wind und Wellen kommen sollten. Das Dinghy schleppen wir auf den Strand und binden es an einer Palme fest. Danach fahren wir per öffentlichem Bus für 30 Bath (90 Rappen) eine Stunde lang nach Phuket Town. Unterwegs schüttet es aus vollen Kübeln und wir müssen schnell alle Fenster schliessen. Im Bus sitzt eine grosse Gruppe Chinesen, die alle mit Zeichensprache „sprechen“. Wir kommunizieren mit einem jungen Pärchen, das uns gegenüber sitzt, indem wir die Fragen auf Englisch aufschreiben. Sie tippen alles in ihr Handy ein und erhalten so die chinesische Übersetzung. So haben wir alle zusammen total lautlosen Spass und die Zeit vergeht wie im Fluge.

Im Zentrum von Phuket Town steigen wir aus dem Bus und Marcus und Jessi kaufen zuerst mal neue Flip Flops. Dann wollen wir zum Restaurant „China Inn“ laufen, das uns von den „Aroha's“ empfohlen wurde. Wir sind zwar in der „richtigen“ Strasse, laufen aber in die verkehrte Richtung. Und weil es regnet, nehmen wir ein TukTuk, das uns zum Restaurant bringt. Im „China Inn“ essen wir gediegen und gut zu Mittag, in sehr schönem Ambiente. Zu Fuss geht es zurück zum Bus. Unterwegs sucht Paul Zinn-Anoden für die MABUHAY. Erfolglos, aber dafür sehen unsere Gäste mal so richtig chinesische Geschäfte, vollgestopft mit Tausenden von Sachen. Bevor wir in den Bus steigen, kauft Marcus eine Thailändische SIM-Karte für sein Handy. Zurück in Patong setzen wir uns in ein Restaurant mit „free WIFI“ und trinken etwas, damit Marcus die Telefon-und Internetverbindung auf seinem Handy einrichten kann. Es funktioniert nicht und er ist schon nahe daran, sein Handy wegzuschmeissen!!! Fluch!!! Wir gehen in einen Laden und die nette Frau findet heraus, dass das Handy von Swisscom gesperrt ist. Grrr...!!!

Unterwegs zum Schiff werden wir tausend mal gefragt ob wir ein Taxi, ein TukTuk oder eine Massage wollen. Und die Werbung für die Thaiboxkämpfe können wir auch schon bald auswendig:“tomorrow night, tomorrow night!!!“ Auf dem Schiff kann Marcus das Internet auf seinem iPad installieren und es funktioniert tatsächlich, weil dieser von der Swisscom nicht blokiert ist.

Der Steg ist jetzt ganz weg und auf unsere Frage warum, sagt man uns , weil die Saison vorbei ist und keine grossen Kreuzfahrtenschiffe mehr in die Bucht kommen. Von einer „big wave“ sagt keiner mehr etwas....

Abends gehen wir in die Bangla Road. Hier darf Jessi ganz niedliche Lemuren (Halbaffen) auf den Arm nehmen und streicheln. Natürlich muss dafür bezahlt werden. Ein Mann setzt ihr einen grossen Leguan auf den Kopf und erschreckt sie damit ziemlich. Wir kaufen ihr den gewünschten Laserpointer, mit dem sie fast bis zum Mond leuchten kann. Später lassen Marcus und Jessi am Strand eine Heissluftlaterne in den Himmel aufsteigen und wünschen sich dabei etwas. Die Laterne rempelt zwar zuerst einen Stapel Strandstühle an, fliegt dann aber wunderschön fort.

Zum Abendessen gibt es gebratene Maiskolben, Pouletbeine und Pancakes, auf der Treppe vom KFC.

Es wird wieder sehr spät, bis wir alle in den Betten sind.

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