Thailand: mit Marcus und Jessi, 09.4. - 12.04.2014, Teil 2
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Mittwoch, 9. April 2014: Patong – Nai Harn, 10 sm, leicht bewölkt bis sonnig

Mit unserem Taxifahrer Moo fahren wir morgens zum Elefantenreiten. Jessi und Marcus reiten eine Runde von 30 Minuten. Paul und ich warten unterdessen. Es hat zwei Affen, die an Ketten am Hals an einem Häuschen angebunden sind. In einem Käfig langweilt sich ein einsamer Gibbonaffe.

Aber für uns ist es nicht langweilig. Auf dem Hof steht ein kleiner, 3-jähriger Elefantenbub. Er heisst Dola und ist ganz lustig. Er wird geduscht, was er sichtlich sehr geniesst, und mit Ananaskraut und Zuckerrohr gefüttert. Ich darf den Kleinen nicht fotografieren oder es kostet 50 Bath. Nachdem Jessi und Marcus zurück sind, kaufen wir ein Bündel Bananen (für 100 Bath) und jetzt darf man Dola fotografieren so viel man will. Das Elefäntchen legt Jessi und Marcus den Rüssel um den Hals und schmatzt und knutscht die beiden ab!

Auf dem Rückweg bitten wir Moo, uns bei der Shopping Mall Jung Ceylon aussteigen zu lassen. Wir machen einen kurzen Lebensmittel-Einkauf und laufen zum Schiff zurück. Wir fahren mit der MABUHAY sofort los und verlassen das schrecklich übelriechende Patong, pfui Teufel stinkt das hier!

Von 12h15 bis 13h55 segeln wir nach Nai Harn. Den Nachmittag verbringen wir gemütlich an Bord mit baden, Kaffee trinken und plaudern.

Heute heisst die Schlafordnung: Marcus in der Bugkabine, Paul und Jessica oben im Cockpit, ich unten in meinem gewohnten Bett.

Donnerstag, 10. April 2014: Nai Harn, sonnig und heiss

In der Nacht zieht Jessi vom Cockpit zu ihrem Papa in die Bugkabine. Es hat heftige Windböen und sie bekommt Angst draussen. Der Papa kann ab 01h nicht mehr schlafen, viel zu heiss!

Am Morgen gehen Paul, Marcus und Jessi per Dinghy zur kleinen Insel in der Bucht, um dort zu schnorcheln. Sie füttern die schwarz/gelben Fischlein mit uralten Kartoffelflocken aus unseren Schiffsvorräten auf der MABUHAY. Die Fischlein fressen wie verrückt und knabbern sogar die drei Schnorchler an. Trotzdem gefällt diesen die Schnorchlerei, weil es sehr viele verschiedene Fische zu sehen gibt. Auf der Fahrt zurück zum Schiff darf Jessi das Dinghy steuern und macht das ganz prima.

Dank Marcus schaffe ich es heute endlich doch noch, die zweite Teilstrecke unseres Fluges von Langkawi nach Bangkok per Internet zu buchen. Mann, hat das Nerven gekostet....

Jessi nervt sich heute dermassen über ihre langen Haare, dass sie sich wünscht, zum Coiffeur zu gehen.

Nach dem Mittagessen laufen wir sehr weit , in der grössten Hitze, zum Ort Nai Harn. Der schöne blaue Dinghysteg ist vermutlich auch hier wegen dem Saisonende abgebaut. Es ist so heiss, dass wir unterwegs eine Fruchtsaftpause einlegen müssen (mmm..., frischgepressten Ananassaft). Wir finden eine nette Coiffeuse, die Jessi für 150 Bath (ca. 4,50 Sfr.) die Haare um etwa 15 cm kürzt. Jetzt strahlt die Kleine wieder! Bei der Schweizer Bäckerei kaufen wir Brot und trinken nochmals etwas, bevor wir per TukTuk zurück zum Nai Harn Strand fahren. Das letzte Stück laufen wir, bis wir wieder beim Dinghy sind. Von der MABUHAY aus geht es wieder per Dinghy zum schnorcheln. Diesmal bin ich auch dabei. Aber dieser Schnorchelausflug ist kein voller Erfolg. Zwar kommen die Fische wieder wie verrückt angeschossen, aber das Wasser ist sehr trübe und es hat ziemliche Wellen. Ein Russe kommt mit seinem kleinen Sohn (vielleicht 2½ Jahre alt) auf einem Plastikkajak angepaddelt und kentert. Paul hilft, den Kleinen zu retten und hilft dem Vater wieder aufs Kajak. Der Knabe hat einen Schock und kann sich gar nicht mehr beruhigen.

Meine neue Taucherbrille aus China ist der grösste Mist den ich je gekauft habe. Sie läuft sofort voll Wasser und für mich ist die Schnorchlerei vorbei, bevor sie begonnen hat.

Für die Nacht gibt es eine neue Bettenverteilung. Paul und ich schlafen in unserem normalen, grossen Heckbett. Marcus und Jessi schlafen oben im Cockpit.

Freitag, 11. April 2014: Nai Harn, sonnig

Um 9h30 sind die drei eisernen Schnorchler schon wieder unterwegs. Ich bleibe an Bord und schreibe diese Zeilen. Als die Schnorchler zurückkommen sind sie wieder sehr begeistert von den Fischen dort drüben bei der kleinen Insel.

Kurz vor dem Mittag laufen wir vom Ao Saen Strand zum Nai Harn Strand und essen dort ein gutes Mittagessen. Danach laufen wir auf den 67m hohen Hügel, wo oben drei Windräder stehen. Die Aussicht ist wunderschön! Die MABUHAY liegt ganz alleine in der schönen, grossen Ankerbucht.

Als Belohnung für den anstrengenden Aufstieg in der grössten Hitze (Paul's Idee), gibt es einen kühlen Fruchtsaft für alle. Auf dem Rückweg kaufen Jessi und Paul 2 Ansichtskarten. Im Restaurant Ao Saen gibt es nochmals etwas zu trinken und dann geht es ab zur MABUHAY. Das Baden müssen wir heute auslassen, es hat viel zu starken Wind. Aber dafür schreibt Jessi sofort ihre zwei Karten für zu Hause.

Samstag, 12. April 2014: Nai Harn – Ao Chalong, 7sm, sonnig und sehr heiss

In der Nacht hat sich ein frecher Vogel auf die erste Saling (Querstrebe am Mast) gesetzt und hat uns das ganze Vordeck total versaut. Ein Teil der Bescherung ist sogar durch das offene Küchenfenster auf dem Kochherd gelandet !!! Oh je, ist das eine Schweinerei!

Die drei Schnorchler sind wieder bei den Fischen. Paul hat keine Badehose mehr! Der gestrige starke Wind hat sie vermutlich ins Meer gefegt, weil er sie nie mit Wäscheklammern festmacht. Heute muss er seine uralte zerschlissene Badehose hervorkramen, damit er schnorcheln gehen kann!

Die Schnorchler kommen zurück und nachdem das Vordeck geschrubbt ist, verlassen wir die Bucht von Nai Harn. Nach zwei Stunden motoren sind wir in Ao Chalong.

Paul, Marcus und Jessi gehen im Dinghy fischen. Sie kommen ohne Fisch zurück.

Gegen 16h laufen wir in die Stadt. Zuerst müssen wir bei der Australien Bar einen Pipistopp einschalten. Bei den Toiletten rennen drei Ratten davon.... Erstaunlicherweise erschreckt sich Jessi dabei nicht besonders!

Nun laufen wir zum Nachtmarkt. Hier gibt es wieder viel zu sehen, zu riechen und zu bestaunen. Heute ist sogar der Stand mit den Maden, Kakerlaken, Heuschrecken und sonstigen Käfern wieder da. Schade, jetzt habe ich gerade keinen Hunger, sonst hätte ich bestimmt ein paar davon zum Apéro geknabbert. Von hier laufen wir zum Israelischen Restaurant „The Family“ um etwas zu trinken und über die vielen verschiedenen Sprüche und Fotos von den Stars bei den Toiletten zu staunen.

Aber jetzt freuen wir uns auf das Abendessen im Restaurant „Anchor Inn“. Wir werden von einem LadyBoy bedient. Paul und ich nehmen „Mamma Phat“ (Nudeln mit Huhn, Gemüse und Ei). Marcus und Jessi nehmen zusammen ein 4-Gang-Menu für 2 Personen (zusammen 350 Bath = 9.45 Sfr.). Es gibt eine mit Schwein und Gemüse gefüllte Thai Omelette, würzige Kokosmilchsuppe mit Huhn und Gemüse, gebratenes, gemischtes süss-saures Gemüse, gebratenes Huhn mit Cashewnüssen und Gemüse, dazu Reis. Super, alles sehr gut und reichlich. Da gehen wir morgen nochmals hin! Jessi isst mit Stäbchen und beobachtet die Geckos an der Wand.

Auf dem Rückweg sind wir froh, dass wir die MABUHAY im Dunkeln wieder finden.

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