Mittwoch, 16. April 2014: Ao Chalong, Panwa Beach – Koh Yao Yai, 16,3 sm, bewölkt, sehr schwül.
Es ist 8h30 als wir den Panwa Beach verlassen. Marcus bläst das Muschelhorn zum Abschied für die „Pipistrelle“. Wir fahren nur eine Bucht weiter, um „die Ecke“, und ankern vor dem Phuket Meeresaquarium. Von 9h bis 11h15 sind wir im Meeresaquarium, was sehr schön gemacht ist. Nach einem kalten Orangensaft und Iced Coffees besuchen wir noch die Schildkrötenstation, wo kranke und verletzte Schildkröten gesund gepflegt werden. Es ist traurig, wie viele Schildkröten wir sehen, die nur noch drei oder sogar nur noch zwei Flossen haben, weil sie in die Propeller der vorbeirasenden Motorboote geraten sind.
Nach einem kurzen Bad im Meer heben wir den Anker und fahren alles unter Motor nach Koh Yao Yai, wo wir um 15h eintreffen, beim Hotel mit dem Wasserfall im Garten, ankern und baden. Nur Jessica streikt. Sie ist wütend auf uns, weil wir sie aus ihrem Mittagsschlaf geweckt haben...
Auch heute hat sich kein einziger Fisch für den Speck an unserer Angel, den wir meilenweit im Meer baden, interessiert.
Abendessen in einem kleinen Restaurant am Strand. Wir staunen über den Preisanstieg. Was vor einem Jahr hier 100 Bath gekostet hat, kostet jetzt 150 Bath oder mehr.
Jessi schläft heute in der Bugkabine.
Donnerstag, 17. April 2014: Koh Yao Yai, sehr heiss
Mitten in der Nacht geht ein sintflutartiger Regen nieder.
Morgens gegen 10h mieten wir im Dorf zwei Motorräder. Auch hier eine beträchtliche Preiserhöhung. Vor einem Jahr 200 Bath, jetzt 350 Bath für einen Tag Motorradmiete. Marcus hat Jessi auf dem Rücksitz, ich sitze hinter Paul. Wir fahren nordwärts. Wir tanken an der Strasse und füllen je einen Liter Benzin aus Cola- und Fantaflaschen in die Tanks. Unterwegs sehen wir viele Wasserbüffel, die sich in ihren Wasserlöchern suhlen. Wir zeigen Jessi eine Gummibaumplantage und wo der Gummi herkommt. Es hat sehr viele von diesen Plantagen. Wir beschliessen auch die Insel Yao Noi (Noi heisst klein, Yai heisst gross) zu besuchen. Auf einer Longtail-Fähre knattern wir 10 Minuten lang über das Meer bis zur kleinen Schwesterinsel. Die Motorräder werden von Hand über eine Betontreppe ins Boot eingeladen. Auf Yao Noi gibt es ein herrliches Thaiessen zu einem günstigen Preis. Paul kauft sich eine neue Badehose. Auf dem Rückweg sehen wir einen riesigen Leguan (ca. 2 m lang) der gerade die Strasse überqueren will. Später auch Affen. Wieder auf der Insel Yao Yai suchen wir verzweifelt den angeblich sehr schönen Strand, der uns vom Motorrad-Vermieter empfohlen wurde. Vergeblich! Jeder den wir fragen schickt uns in eine andere Richtung! Also geben wir auf und fahren zurück zu unserem Strand, wo das Dinghy liegt. Wir sind alle froh, von den Motorrädern abzusteigen, tun uns doch die Hintern ziemlich weh...
Nun baden wir bis um 18h30 bei Ebbe in den grossen Wellen mit Wind und geniessen das warme Wasser. Das Zurückfahren zur MABUHAY erweist sich als schwierig und wir kommen ziemlich durchnässt dort an. Zum Abendessen gibt es die Reste von den gedörrten Bohnen mit Speck, Wurst und Salzkartoffeln.
Jessi schläft heute wieder in der Bugkabine. Sie hat jetzt ihren endgültigen Schlafplatz gefunden.
Freitag, 18. April 2014: Koh Yao Yai - Koh Nakha Yai, 7,3 sm, zuerst Regen dann windstill und sehr heiss,
In der Nacht hat es wieder geregnet, aber diesmal nicht so heftig. Während des Frühstücks schüttet es nochmals ziemlich, aber dann hellt es wieder auf. Wir heben um 9h40 den Anker und fahren rüber zur Insel Koh Nakha Yai, wo es unheimlich heiss ist. Der Schweiss tropft nur so! Und weil es noch nicht heiss genug ist, backen wir noch Brot. Jetzt haben wir 35,9° im Salon.
Ausser mir, geht die ganze Crew, ausgerüstet mit einem Beil und Cola und Bier in der Kühltasche, auf die Insel und setzt sich dort in den Schatten oder ins Wasser. Jessi hat gestern eine grosse getrocknete Kokosnuss gefunden und die muss heute unbedingt auf der Insel mit dem Beil geöffnet werden! Der Grosspäpu hat es schliesslich versprochen. Ich bleibe an Bord und schreibe diese Zeilen. Im Schiff sind 38.9° !
Später gehen wir nochmals zum Strand um zu baden. Der arme Grossvater wird von seiner Enkelin ständig unter Wasser getaucht und muss als Trainingspartner für eine Zirkusakrobatiknummer herhalten. Aber zusammen haben die beiden sehr viel Spass.
Als wir vom Strand zurückkommen hat die „Pipistrelle“ neben uns geankert. Sie sind wie wir, unterwegs zur „Haven Marina“.
Nach dem Spaghetti-Abendessen an Bord schauen wir zu, wie es überall in der Ferne blitzt, dass es zeitweise taghell wird. Wir alle haben noch nie solche „Querblitze“ gesehen! Gegen 20h30 fängt es an zu regnen.







































































