Samstag, 4. August 2018: 65.Tag, Oslo
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Es scheint ein sonniger Tag zu werden. Wir laufen zur Metro-Station um den 9h45 Zug nach Oslo zu erwischen. Als wir am Billett-Automaten stehen, merken wir, dass dieser blöde Kasten nur Münzen oder Kreditkarten annimmt. Keine Banknoten. Wir haben genug Münzen für ein Ticket, aber nicht für zwei. Die Kreditkarte ist im Auto geblieben. Paul macht sich nochmals auf den Weg, den Berg hinauf zum Camper, um die Karte zu holen. Inzwischen lerne ich ein Italienisches Ehepaar aus Sondrio (Italien), (ganz in der Nähe von Poschiavo GR) kennen. Die beiden haben auch ihre liebe Mühe mit dem Automaten und ich helfe ihnen so gut ich kann. Der Zug kommt und fährt ohne die Italiener und uns ab. Paul kommt angeschnauft mit der Kreditkarte und nun können wir das zweite Ticket lösen. Ein 24-Stunden Ticket kostet für Grufties 53 Kronen, (6.70 SFr.) das ist toll, für die „Normalen“ kostet es nämlich 106 Kronen. Die Metro braucht 43 Minuten und macht 18 Stopps bis nach Oslo (das wusste der Italiener). Das ist einfach super! 45 Minuten später stehen wir mitten im Zentrum von Oslo. Wir suchen zusammen mit den Italienern das Tourismusbüro, wo wir je einen Stadtplan beziehen und danach trennen sich unsere Wege. Wir schauen uns zwei Kathedralen an, die Oslo Kathedrale und die Katholische Kathedrale. Dann geht es zum königlichen Schloss, erbaut 1824 – 1848, wo noch heute die Königsfamilie wohnt. Das heisst, jetzt sind sie gerade abwesend, wegen den Sommerferien. Wir sehen das Norwegische Parlamentsgebäude, das Osloer Rathaus, das Gebäude, wo jedes Jahr am 10. und 11.Dezember der Friedensnobelpreis vergeben wird. Usw. Am Nachmittag machen wir zwei gemütliche Fahrten mit Fähren zu den vorgelagerten Inseln im Fjord. Es ist wunderschön. Um 16 h finden wir wieder unsere Metro-Station und steigen sogar 45 Minuten später an der richtigen Station Voksenkollen aus!

Oslo ist die Hauptstadt des Königreichs Norwegen. Ihr ehemaliger Name war Christiania (1624 bis 1924) bzw. Kristiania (alternative Schreibweise von 1877/1897 bis 1924).

Mit 975.744 Einwohnern ist Oslo der mit Abstand grösste Ballungsraum des Landes. In der Gross-Oslo-Region leben rund 1,5 Millionen Menschen, also fast ein Drittel der gesamten Bevölkerung Norwegens von rund 5,3 Millionen.

 

Ortsname

Beide o werden – wie in den meisten Wörtern – im Norwegischen wie deutsch u ausgesprochen. Die verbreitetste Erklärung leitet den Namen Oslo von dem Fluss Alna her, der in früheren Zeiten Lo(en) genannt wurde. Norwegisch os ist die Flussmündung. Hier sind allerdings die Wortbestandteile Flussname und Mündung vertauscht, wodurch das Zusammentreffen zweier gleicher Vokale vermieden wurde.

Nach einem grossen Stadtbrand 1624 wurde die Stadt unter dem dänischen König Christian IV. etwa einen Kilometer nordwestwärts verlegt und in Christiania umbenannt. 1877 änderte sich unter dem schwedisch-norwegischen König Oskar II. die offizielle Schreibweise in Kristiania, während die Stadtverwaltung bis 1897 die ursprüngliche Schreibweise beibehielt. Erst 1924, zwanzig Jahre, nachdem Norwegen seine Eigenständigkeit errungen hatte, wurde beschlossen, der Stadt nach rund 300 Jahren zum 1. Januar 1925 wieder den ursprünglichen Namen Oslo zu geben.

Die Universität Oslo ist mit etwa 30.000 Studenten die grösste des Landes und wurde 1811 nach Vorbild der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität gegründet. 1952 fanden die Olympischen Winterspiele in Oslo statt, unter anderem am Holmenkollen.

Weil es in der Stadt so heiss war, freuen wir uns jetzt beide enorm auf ein kühles Bier im Bus und danach ein erfrischendes Bad im kleinen See gegenüber dem Stellplatz. Ahhhh, schöööön!!! Abendessen: Gschwellti, Käse, Salat. Das Internet funktioniert nicht!

mit der Metro geht es in die Stadt Oslo
hier wird der Friedensnobelpreis verliehen
Hochzeit vor dem Rathaus
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