Montag, 12. Mai 2014: NyaungU / Bagan
Eigentlich sollte man hier um 5h aufstehen, rausfahren zu den Pagoden, um dort den Sonnenaufgang zu bewundern. Aber wir lassen das sein und schlafen lieber noch ein wenig länger. Wir haben schon sehr viele wunderschöne Sonnenaufgänge von der MABUHAY aus gesehen. Leider ist es aber auch heute wieder sehr früh sehr laut. Frühstück wie gestern gegenüber auf der Dachterrasse. Sehr gut und genug. Heute vergnügen sich hier 2 Mäuse auf der Küchentheke! Um 9h übernehmen wir die 2 E-Bikes, die wir gestern für uns reservieren liessen. Das sind die ersten E-Bikes unseres Lebens, die wir fahren. Am Anfang ist das für mich sehr gewöhnungsbedürftig, zum Glück fährt man in Myanmar auf der rechten Seite, so wie wir das kennen. Aber ich gewöhne mich sehr schnell an das Gefährt und finde es toll, nicht trampeln zu müssen, bei dieser Wärme, und trotzdem sehr schnell vorwärts zu kommen. Wir fahren nach Alt-Bagan (etwa 15km) und schauen uns dort diverse Tempel, Pagoden und den Ayeyarwady-Fluss an. Wir düsen weiter bis Neu-Bagan und trinken dort einen Iced Coffee. Danach kehren wir um, weil Paul meint, die Batterie an seinem Bike gehe bald zu Ende (Reichweite ca. 32km). Auf dem Rückweg nach NyaungU schauen wir uns nochmals einige Tempel an, unter anderen den riesigen Ananda-Tempel. In Bagan und Umgebung hat es 2229 registrierte Pagoden, Tempel oder deren Ruinen. In NyaungU schauen wir uns nochmals den Fluss Ayeyarwady an. Um 14h geben wir unsere E-Bikes ab. Diese E-Bike-Fahrt war einfach nur super (6000 Kyats pro Bike und Tag, ca. 6 SFr.)! Jetzt brauchen wir dringendst eine Dusche. Besonders die Füsse haben eine Wäsche gründlich nötig nach all den Pagoden und Tempeln, die man alle nur barfuss besichtigen darf! Nach der Siesta schauen wir uns den Markt an und setzen uns danach in ein Restaurant an strategisch guter Position, an einer Strassenkreuzung. Wir trinken frischgepresste Fruchtsäfte und beobachten dabei den Verkehr. Paul interessieren vor allem die zum Teil vorsintflutlichen Fahrzeuge, mich eher die Menschen. Kinder, Frauen, Männer. Z.B. spindeldürre Rikschafahrer, bei denen man jede einzelne Rippe zählen kann. Oder Leute die zu Fuss mit einem grossen Fass auf 3 Rädern vorbeikommen, um irgendwo Wasser zu holen. Sind wir wirklich im Jahr 2014 ??? Das Abendessen nehmen wir zum 3.Mal im Restaurant neben unserem Motel ein. Paul zum 3.Mal Gemüsesuppe. Ich "fried Chicken". Ich bekomme ein gebratenes, kaltes Hühnerbein von einem extrem mageren Huhn, dazu Reis und 9 verschiedene Schälchen mit Diversem. Wir teilen uns alles und probieren von allem ein wenig. Aber als erstes isst Paul mal alle Erdnüsse razfaz auf. Tamarinde und Bambus schmecken wie Silofutter.... Um 20h sind wir in den Betten.





































