Sri Lanka: 23.04.2015, Teil 2
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Donnerstag, 23.April 2015: Kandy

Beim Frühstück auf der Terrasse herrliches Vogelkonzert. Um 9h fahren werden wir von Sampath und „Su“ im Toyota (ein 8-Plätzer nur für uns vier) zum „Zahntempel“ chauffiert. „Su“ zahlt für uns den Eintritt von je 1000 Rupien (ca. 7 Sfr.) und wir bekommen noch einen Führer, der uns viel zu viel erzählt (auf Englisch) und ich muss an Paul übersetzen (den es nicht so wahnsinnig zu interessieren scheint). Also, in diesem Tempel befindet sich der obere linke Eckzahn von Buddha. Und zwar befindet sich dieser Zahn in einem Schrein aus 60 kg purem Gold. Punkt 9h45 ertönen Trommeln und man kann während zwei Stunden einen Blick auf diesen Schrein werfen. Den Zahn selber sieht man nicht. Es hat unheimlich viele Buddhisten, die Blumen und Speisen als Opfergaben bringen. Dies sei weltweit der wichtigste Tempel für die Buddhisten, also quasi ihr Petersdom. Wir 

schauen uns diverse Gebäude an und auch das Museum, wo ein riesiger ausgestopfter Elefant steht. Dieser Elefant hat während 50 Jahren den heiligen Zahn bei Prozessionen (jedes Jahr im August) auf dem Rücken durch die Strassen getragen. Ganz schön eindrücklich. Im See beim Tempel sehen wir zwei grosse Warane im Wasser schwimmen.

Unterwegs zum Botanischen Garten besuchen wir noch ein Schmucksteinmuseum. Zuerst zeigt man uns einen kurzen Film (auf Deutsch) wie in Sri Lanka die „blauen Saphire“ gesucht und gefunden werden. Puhh, diese Arbeit würde kein „Weisser“ lange mitmachen. Danach hofft man im Ausstellungsraum, dass wir einige grosse Klunker kaufen. Aber wir enttäuschen und kaufen nichts.

Am Nachmittag laufen wir zwei Stunden durch den wunderschönen Botanischen Garten. Eintritt: 1100 Rupien (7.70 SFr., von „Su“ bezahlt). Die Sonne scheint und es ist heiss. Wir begegnen im Park einer lustigen Affenbande. In den Bäumen hängen hunderte von Flughunden. Unterwegs zurück zum Hotel machen wir bei einer Batikwerkstatt einen Halt und schauen uns an, wie Batik gemacht wird. Auch hier kaufen wir nichts. Um 15h15 sind wir wieder im Hotel und sind nun „frei“ bis zum Abendessen. Es gibt Röschti mit Käse. Der Besitzer dieses Hotels ist ein Sri Lanker (oder heisst es Sri Lankeser) und ist mit einer Schweizerin verheiratet und sie wohnen in der Schweiz. Aber an der Rösti müssen sie noch ein wenig üben, die Angestellten hier in Kandy. Die Rösti besteht aus rohen Kartoffeln, ganz fein geraffelt, wie für Rüeblisalat. Das wäre aber nicht so schlimm, wenn die Rösti richtig gut braun gebraten wäre. Das ist sie leider aber nicht, sondern sie ist knapp heiss gemacht. Dafür ist sie aber wunderbar präsentiert mit Gemüse rundherum (Bohnen und Rüebli) und obendrauf mit Käsestreifen garniert. Es gibt ein mächtiges Gewitter.

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