Dienstag, 14. August 2018: 75.Tag, Bergen
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Um 9h30 sind wir schon wieder per Trambahn in Bergen. Das Wetter ist herrlich schön. Wir laufen zum Dom, weil ich den unbedingt besichtigen möchte. Leider ist er total eingepackt, weil er renoviert wird. Wir sind gerade auf der Festungsanlage, als eine Wespe innen an Paul‘s Hosenbein raufklettert und ihn in den Oberschenkel sticht. Das ist echt unfair! In der Stadt hat es massenhaft Leute. Und jetzt wissen wir auch warum. Im Hafen liegen zwei Kreuzfahrer. Eines ist die „Queen Elisabeth“ ein riesenmega Schiff, eine halbe Stadt. Wow, was für ein Kahn!

Die Queen Elizabeth ist ein Kreuzfahrtschiff der Carnival Corporation & plc. Der Konzern betreibt das Schiff unter seiner Kreuzfahrtmarke Cunard Line, mit der an die Tradition der ehemaligen britischen Reederei gleichen Namens angeknüpft wird.

Schiffsdaten

Flagge: Vereinigtes Königreich (Handelsflagge) Vereinigtes Königreich

Heimathafen: Southampton (2010–2011),Hamilton (seit 2011)

Eigner: Cunard Line Ltd.

Reederei: Carnival Corporation & plc

Bauwerft: Fincantieri, Monfalcone

Baukosten: 708 Mio. US-Dollar

Kiellegung: 2. Juli 2009

Taufe:11. Oktober 2010

Stapellauf: 5. Januar 2010

Übernahme: 30. September 2010

Länge: 294,0 m

Breite: 32,3 m

Tiefgang: max. 7,8 m

Besatzung:1.003

Höchst-geschwindigkeit: 22 kn (41 km/h)

Zugelassene Passagierzahl: 2.092 auf 12 Decks

Kabinen: 1.029

Das Schiff wurde im Jahr 2007 bei der italienischen Werft Fincantieri in Auftrag gegeben und 2010 abgeliefert.

Die Kiellegung des Schiffes erfolgte am 2. Juli 2009 in der Fincantieri-Werft in Monfalcone. und die Ablieferung im Oktober 2010. Die Schiffstaufe erfolgte am 11. Oktober 2010 durch Königin Elisabeth II. in Southampton und einen Tag später, am 12. Oktober 2010 begann die Jungfernfahrt, die das Schiff zu den Kanarischen Inseln und nach Madeira führte.

Im Mai 2014 lag das Schiff im Trockendock bei Blohm + Voss und wurde für rund 30 Millionen Euro generalüberholt. Neben diversen Reparaturen und Klassearbeiten wurden Abgasscrubber installiert. Ausserdem wurden neue Kabinen eingebaut und neue Teppiche verlegt.

Zwischen Mai und August besucht die Queen Elizabeth prinzipiell Norwegen, Häfen in der Ostsee und im Ärmelkanal sowie Großbritannien und Irland. Abfahrtshafen ist Southampton. Im Herbst befährt das Schiff das westliche und östliche Mittelmeer ab Piräus, Civitavecchia und Venedig, wobei die Neujahrskreuzfahrt im Mittelmeer ab Southampton startet. Von Januar bis April werden Gebiete ausserhalb Europas befahren. Dabei geht es in Richtung Karibik, Panamakanal und Südsee.


Der zweite Kreuzfahrer ist ein wenig kleiner. Wir kaufen unser Picknick ein und essen es gemütlich auf einer Bank an der herrlichen Sonne beim Bryggenquartier. Heute schauen wir uns dieses Bryggenquartier ein wenig gründlicher an. Wir laufen wieder herum und lassen uns dann endlich beim Hafen vor einem Irischen Pub nieder. Wir trinken je 4 dl schweineteures, aber sehr gutes Bier (à 92 Kronen =10.90 SFr./9.65 €) und schauen den vielen Leuten zu, die vorbeikommen. Das ist sehr interessant! Vor allem aber staunen wir über die enorm vielen Elektroautos aller Marken, die es hier schon gibt. Na also, geht doch!!!!

Um 16h15 sind wir per Bahn wieder bei unserem BONSAI zurück. Zum Abendessen gibt es wieder einmal Schweinsplätzli vom Grill (wir getrauen uns wieder einmal zu grillen), dazu Salat und Brötchen.

Das Hanseviertel Bryggen (norwegisch, dt. Landungsbrücke, Kai) oder Tyskebryggen (Deutsche Brücke) besteht aus den ehemaligen Handelskontoren der Hanse in Bergen/Norwegen. Die Hansekontore nehmen die ganze Ostseite der Bucht Vågen ein.

Nachdem die Stadt Bergen, im Jahre 1070 gegründet, ein zunehmend wichtiger Umschlagplatz für getrockneten Fisch aus dem Norden des Landes und Getreide aus dem Ostseeraum geworden war, errichtete die Hanse dort im Jahr 1343 eine erste Handelsniederlassung. Da Kontore keine selbständigen Mitglieder der Hanse sein konnten, wurde die Niederlassung der Hansestadt Lübeck untergeordnet. 1365 wurde die Deutsche Brücke dem Hansetag unterstellt. Das Hansekontor, zusammengesetzt aus über zwanzig nebeneinanderliegenden Höfen, wurde schnell zu einem kompletten Wohn- und Handelsviertel. Zur Blütezeit machten die deutschen Kaufleute und Handwerker ein Viertel der Stadtbevölkerung Bergens aus. Um Brände in dem eng gebauten Viertel zu vermeiden, waren alle Gebäude unbeheizt. Die einzigen geheizten Räume befanden sich in den rückwärtig gelegenen Schøtstuene, welche den Hansekaufleuten auch als Versammlungs- und Gerichtsraum dienten.

Beim grossen Brand im Jahr 1702 wurden fast alle Gebäude, die grösstenteils aus Holz gebaut waren, vernichtet. Es folgte jedoch ein Wiederaufbau im alten Stil. 1901 wurde ein Teil der südlichen Häuserzeile abgerissen und in Ziegelbauweise, aber mit den Giebeln im alten Stil neu errichtet. Seit dem Zweiten Weltkrieg, in dessen Folge alles Deutsche in Norwegen recht unbeliebt war, wird die Deutsche Brücke im Allgemeinen nur noch Bryggen genannt. In der Nachkriegszeit wurde das Viertel vernachlässigt, und bei einem Brand 1955 wurden erneut grosse Teile von Bryggen zerstört. Etwa die Hälfte der aus 1712 stammenden Gebäude ging verloren. Nach jahrelangen Diskussionen – zur Debatte stand auch ein Abriss der erhalten gebliebenen 62 Häuser – kam es ab 1965 jedoch zur Wiederherstellung. Auch ein zunächst kastenförmig geplantes Hotelprojekt wurde letztlich in äusserlich angleichender Gestaltung realisiert.

Seit 1979 steht das Hanseviertel Bryggen mit seinen etwa 60 Gebäuden auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO und gilt als bedeutendste historische Sehenswürdigkeit Bergens.

die berühmte "Queen Elisabeth" liegt im Hafen
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