Montag, 20. August 2018: 81.Tag, Ålabodarna – Trelleborg – Rostock, Gefahren: Auto 90 km, Schiff 161 km
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Nachts gibt es immer wieder kleine Regenschauerlein. Um 8h45 fahren wir bei 20° los. Es ist grau in grau. Bei Malmö regnet es. Um 10h sind wir in Trelleborg. Hier regnet es nicht mehr, ist aber grauslich grau und windig. Wir fahren sofort zum Fährhafen und buchen für heute Nachmittag unsere Fährüberfahrt nach Rostock. Kosten: Trelleborg-Rostock, für 6m Camper und 2 Personen: 1073 SEK (ca. 110 € oder 116.50 SFr.)

Trelleborg ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Schonen. Die südlichste Stadt Schwedens liegt rund 30 km südlich von Malmö in der Öresundregion.

Auf der Ostseite des Gemeindefriedhofes liegt ein deutsches Gräberfeld mit 103 Kriegstoten des Zweiten Weltkrieges und 10 Gefallenen des Ersten Weltkrieges, die hier, im neutralen Schweden, ihre letzte Ruhestätte fanden.

Um die südliche Lage der Stadt zu verdeutlichen, werden jeden Sommer von der Stadtverwaltung an der Strasse, die parallel zum Hafen verläuft, Kübel mit Palmen aufgestellt.

Trelleborgs Hafen ist einer der grössten Fähr- und Güter- Häfen Skandinaviens. Im Jahr 2014 wurden 10,3 Millionen Tonnen Güter sowie 1,7 Millionen Passagiere abgefertigt. Trelleborg ist die schwimmende Brücke zum Kontinent – der direkte Weg von und nach Europa mit über 34 täglichen Verbindungen.

Danach geht es zum ICA-MAXI-Supermarkt, wo wir unsere allerletzten Schwedischen Kronen loswerden. Auf dem Supermarkt Parkplatz verdrücken wir unser Mittags-Picknick. Inzwischen kommt auch immer mehr die Sonne raus, es windet nur noch. Um 14h30 müssen wir wieder am Hafen bei der Stena-Line sein. Unser Schiff fährt mit ca. 20 Minuten Verspätung um 15h50 von Schweden weg. Tschüss Skandinavien! Nun werden wir 6 Stunden lang Richtung Deutschland schippern. Die Überfahrt ist ruhig und sehr entspannt. Wir lesen beide die meiste Zeit. Um 22h10 fahren wir in Rostock (Deutschland) von der Fähre. Paul fragt einen Polizisten, ob man hier irgendwo übernachten darf. Der Polizist meint freundlich: „Ja, gleich hier um die Ecke!“ Und so stellen wir uns mit anderen Campern auf den Parkplatz zwischen riesige Lastwagen. Wir trinken im Bus noch ein Schlummerbier und dann herrscht sofort Ruhe. Ich bin in sekundenschnelle weg.

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