Freitag, 28.9.2018: Gitzenweilerhof
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Und wieder haben wir heute einen wunderschönen Herbsttag. Um 9h22 sitzen wir bereits im Bus Nr. 4, nach Lindau. Am Hauptbahnhof lernen wir heute wieder etwas Neues. Nämlich, dass 2 Personen, also Paul und ich, eine Gruppe sind. Aha! Wir bekommen zu unserer Überraschung ein Gruppenbillett für 2 Personen, nach Ravensburg, hin und zurück. Um 10h08 fährt unser Zug nach Ravensburg. Über Friedrichshafen, ohne Umsteigen sind wir 40 Minuten später schon in Ravensburg. Wir erkunden die sehr schöne Altstadt und essen an der Sonne eine prima „Chili con carne-Suppe mit Brot“. Mmm. Echt gut! Und weiter geht die Altstadtbesichtigung, bis wir um 14h08 wieder den Zug zurück nach Lindau nehmen. Und weil die Sonne heute so heiss scheint, hat es zünftigen Durst gegeben und so „müssen“ wir am Hafen in Lindau ein Bier trinken, bevor es mit den Bus-Nummern 1 und 4 wieder zurück zum Gitzenweiler-Hof geht, wo uns der BONSAI erwartet.

Ravensburg ist eine Stadt im Baden-Würtemberg, im südlichen Oberschwaben. Die ehemalige Freie Reichsstadt liegt im Schussental unweit des Bodensees und wurde aufgrund ihrer zahlreichen, gut erhaltenen mittelalterlichen Türme früher auch als „das schwäbische Nürnberg“ bezeichnet.

Das historische Stadtbild konnte trotz eines Teilabbruchs der alten Stadtmauer, deren Steine im 19. Jahrhundert zum Bau des Bahnhofs und zum Bau von Fabriken verwendet wurden, erhalten werden. Im Zweiten Weltkrieg blieb Ravensburg wegen seiner strategischen und rüstungsindustriellen Bedeutungslosigkeit und auch dank eines grossen, von Schweizern geführten Versorgungszentrums des Roten Kreuzes von grösseren Angriffen der alliierten Luftwaffe verschont. Sanierungs-Bausünden, vor allem der 1970er-Jahre, hielten sich in Grenzen. In den 1980er Jahren wurde die Altstadt aufwendig saniert und für den Durchgangsverkehr geschlossen.

Durch die ganze Altstadt vom Grünen Turm im Norden bis zur Strasse Hirschgraben im Süden zieht sich der langgestreckte Marienplatz und gliedert sie in zwei unterschiedliche Teile:

Die Oberstadt östlich des Platzes ist vor allem durch grosse Patrizierhäuser gekennzeichnet.

Die westlich gelegene Unterstadt ist mit Ausnahme der Bachstrasse weitgehend geometrisch angelegt und von kleineren Handwerkerhäusern geprägt.

Abends lernen wir unsere Nachbarn von links kennen. Inka und Valentin, mit den beiden Kindern Nico und Sina. Nach dem Essen kommen Inka und Valentin zu uns rüber und wir sitzen gemütlich beim Wein beisammen vor unserem BONSAI. Erst als es ungemütlich kalt wird und zur obligaten Campingplatz-Ruhestunde um 23h lösen wir die Runde auf und gehen ein wenig unterkühlt ins Bett.

in Ravensburg
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